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Flüchtlingsdrama vor Tunesien: 14 Leichen geborgen

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Die tunesische Küstenwache hat am Mittwochabend 14 Leichen nach einem Schiffsunglück vor der Küste von Louata geborgen.

Wie ein Sprecher der Nationalgarde auf Facebook mitteilte, wurden bei der Rettungsaktion 54 Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern südlich der Sahara gerettet, die sich an Bord des gesunkenen Bootes befanden. Dutzende Migranten starten täglich von Tunesien an Bord von Booten Richtung Süditalien.

Nach dem Bootsunglück vor eineinhalb Wochen vor der süditalienischen Küste sollen unterdessen die Leichen von acht Migranten nach Deutschland überführt werden. Das gab die Präfektur der Stadt Crotone, in der die sterblichen Überreste bisher aufgebahrt waren, am Donnerstag bekannt. Der Transport ist für Freitag vorgesehen.

Bei dem Unglück kamen am letzten Februar-Wochenende mindestens 73 Menschen ums Leben. Viele wurden in den vergangenen Tagen von Verwandten identifiziert, auch aus Deutschland.

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  • Die tunesische Küstenwache hat am Mittwochabend 14 Leichen nach einem Schiffsunglück vor der Küste von Louata geborgen.