Fernandes sagte Demo-Teilnahme nach Morddrohungen ab
Moderator Christian Ulmen soll unter anderem gefälschte Pornovideos mit ihr als vermeintlicher Darstellerin in Umlauf gebracht haben. Außerdem geht es in ihrem Fall um gefälschte Online-Profile unter ihrem Namen. Sie erstattete Anzeige, Ulmen bestreitet die Vorwürfe. Sein Anwalt sprach von der Verbreitung "unwahrer Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung" und einer "unzulässigen Verdachtsberichterstattung" und kündigte rechtliche Schritte an.
Am Donnerstag (17.30 Uhr) wird in Hamburg eine Demonstration für die Opfer sexualisierter Gewalt organisiert. Nach Polizeiangaben wurden 7.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Mehrere hundert Menschen waren am Mittwoch in Hannover unter dem Motto "Sexualisierte Gewalt stoppen" zusammengekommen. Bereits am Sonntag hatten in Berlin mehrere tausend Menschen "gegen sexualisierte digitale Gewalt" demonstriert und "Solidarität mit allen Opfern" eingefordert.
Zusammenfassung
- Collien Fernandes hat ihre Teilnahme an der für Donnerstag in Hamburg geplanten Demonstration gegen sexualisierte Gewalt wegen Morddrohungen und Sicherheitsbedenken abgesagt.
- Die Schauspielerin wirft ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen vor, gefälschte Pornovideos und Fake-Profile in Umlauf gebracht zu haben, was dieser bestreitet; sein Anwalt kündigte rechtliche Schritte an.
- Für die Hamburger Demonstration wurden laut Polizei 7.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet, nachdem bereits in Hannover und Berlin Hunderte beziehungsweise mehrere Tausend Menschen gegen sexualisierte Gewalt demonstrierten.
