Drei Tote bei Gasexplosion im Zentrum von Madrid

21. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Am Mittwoch hat sich im Zentrum von Madrid eine Gasexplosion ereignet. Drei Personen sollen dabei gestorben sein, zehn Menschen wurden verletzt, einer davon schwer.

Am Mittwochnachmittag ereignete sich im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid eine Explosion. Es handelte sich dabei um Residenz- und Bürogebäude für Priester. Die drei oberen Stockwerke eines Gebäudes im Madrider Stadtviertel Virgen de la Paloma seien in die Luft gesprengt worden. Das Unglück sei gegen 15.00 Uhr geschehen, als gerade Wartungsarbeiten am Heizkessel des Unglücksgebäudes durchgeführt worden seien, sagte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in der Region Madrid, Jose Manuel Franco, vor Journalisten. Der Mann, der diese Arbeiten durchführte, werde vermisst.

Mindestens drei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Man habe bereits die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und eines noch nicht identifizierten Mannes geborgen, berichteten der spanische Fernsehsender "RTVE" und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr. Wenig später wurde ein dritter Toter gefunden. Außerdem seien acht Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer, hieß es.

Die Explosion hat sich in der Calle de Toledo 98 ereignet, ganz in der Nähe der Puerta de Toledo und der Iglesia La Paloma. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Pflegeheim und eine Schule, in denen sich laut ersten Medienberichten zum Zeitpunkt der Explosion keine Menschen aufgehalten haben. Mehrere parkende Fahrzeuge sind durch die Trümmer beschädigt worden. 

Die Feuerwehr, die Polizei und die Notfalldienste waren mit rund zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden nach Medienberichten umgehend in Sicherheit gebracht. Die Unglücksstelle wurde wegen Einsturzgefahr weiträumig abgeriegelt.

 

 

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

Quelle: Redaktion / apb