APA - Austria Presse Agentur

Expertenkommission präsentiert Bericht zu Ischgl

12. Okt 2020 · Lesedauer 1 min

Am heutigen Montag präsentiert die Expertenkommission ihren Bericht über das Corona-Krisenmanagement Tirols in Zusammenhang mit Corona-Infektionen in Ischgl.

Die sechs Mitglieder der Kommission haben seit Anfang Juni in insgesamt vier mehrtägigen Sitzungen 53 Auskunftspersonen angehört. Touristiker, Seilbahnverantwortliche, Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren, ein Fernsehjournalist, ein Vertreter des Verbraucherschutzvereins, Ärzte und Wissenschafter, Vertreter der Wirtschaft und die Verantwortungsträger der Bezirke, des Landes und des Bundes kamen dabei zum Wort.

Am Montag präsentiert die Kommission unter dem Vorsitz des ehemaligen Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes ihren Bericht über das Corona-Krisenmanagement Tirols in Sachen Ischgl und Co.  34 Medienvertreter haben sich für die Pressekonferenz akkreditiert. Journalisten aus englischsprachigen Ländern hätten sich bis dato jedoch nicht angemeldet, hieß es gegenüber der "APA".

International hatten die Corona-Infektionen in Ischgl für Schlagzeilen gesorgt. Inzwischen brachte der Verbraucherschutzverein vier Amtshaftungsklagen von Covid-19-Geschädigten gegen die Republik beim Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen ein. 2021 sollen erste Sammelklagen mit bis zu 6.000 potenziellen Klägern folgen.

Verbraucherschutz bringt Klagen wegen Ischgl ein

Der Verbraucherschutzverein hat die ersten Klagen wegen des Corona-Mangements in Ischgl eingebracht. Die vier Amtshaftungsklagen sollen der Auftakt zu mehreren Musterprozessen werden.

Quelle: Agenturen