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Tote im Mühlviertel - Keine Hinweise auf Fremdbeteiligung

15. Feb. 2026 · Lesedauer 2 min

Eine Frau ist am Samstagabend tot in einem Wohnhaus im Bezirk Rohrbach im oberösterreichischen Mühlviertel gefunden worden. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich dürfte es sich um einen Suizid und nicht um ein Gewaltverbrechen handeln. Der 43-jährige Lebensgefährte der Toten ist nach einer vorläufigen Festnahme noch in den Nachtstunden wieder enthaftet worden. Sämtliche bisher vorliegenden Spuren im Wohnhaus würden Fremdverschulden ausschließen.

Die 41-Jährige wurde Samstagabend mit einer tödlichen Schussverletzung in ihrem Wohnhaus aufgefunden. Rasch ging die Polizei von einem Suizid aus, doch dann äußerte die zwölfjährige Tochter des 43-Jährigen den Verdacht, dass ihr eigener Vater der Frau etwas angetan haben könnte. Er wurde daher festgenommen und befragt. Später stellte sich heraus, dass das Mädchen ihre Behauptungen aufgrund falscher Annahmen geäußert hatte. Der Mann wurde gegen 3.00 Uhr wieder freigelassen, sagte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Oberösterreich zur APA.

Die Tatortspuren hätten keine Fremdbeteiligung aufgewiesen. Eine Obduktion der Leiche sei noch ausständig und auch Schmauchspuren werden noch ausgewertet, doch es sei davon auszugehen, dass sich der Anfangsverdacht eines Suizids bestätigen werde.

(S E R V I C E - Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.)

Zusammenfassung
  • Eine 41-jährige Frau wurde am Samstagabend mit einer tödlichen Schussverletzung in ihrem Wohnhaus im Bezirk Rohrbach im oberösterreichischen Mühlviertel aufgefunden.
  • Der 43-jährige Lebensgefährte der Frau wurde nach einem Verdacht, der von seiner zwölfjährigen Tochter geäußert und später widerlegt wurde, vorübergehend festgenommen und noch in der Nacht wieder freigelassen.
  • Die Polizei schließt nach bisherigem Stand Fremdverschulden aus, eine Obduktion der Leiche sowie die Auswertung von Schmauchspuren stehen noch aus, es wird aber von einem Suizid ausgegangen.