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Ermittlungen gegen Kiefer Sutherland gehen weiter

03. Feb. 2026 · Lesedauer 2 min

Nach der Festnahme von Hollywood-Star Kiefer Sutherland (59, "Flatliners", "24") Mitte Jänner in Los Angeles gehen die Ermittlungen laut Staatsanwaltschaft weiter. Die Behörde hat bisher keine Entscheidung über eine Anklage getroffen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass sie weitere Polizei-Ermittlungen abwarten würde. Eine für den 2. Februar angesetzte Anhörung vor Gericht fand laut US-Medienberichten nicht statt.

Sutherland war nach einem nächtlichen Vorfall wegen strafrechtlich relevanter Bedrohungen festgenommen worden. Nach Mitteilung der Polizei soll der gebürtige Kanadier in Los Angeles den Fahrer eines Fahrdienstes körperlich angegriffen und bedroht haben. Das Opfer habe dabei keine Verletzungen erlitten, die noch vor Ort hätten ärztlich behandelt werden müssen.

Sutherland kam wenige Stunden nach der Festnahme gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 50.000 Dollar (rund 42.000 Euro) wieder auf freien Fuß. Der Schauspieler äußerte sich bisher nicht zu dem Vorfall.

Frühere Haftstrafe

Sutherland hatte früher mehrmals wegen Alkoholkonsums Ärger mit der Polizei. 2007 wurde er in Los Angeles wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen und verbrachte 48 Tage in Haft.

Der Sohn von Hollywood-Star Donald Sutherland (1935-2024) ist aus Filmen wie "Melancholia", "Nicht auflegen!", "Spurlos" und "Flatliners" bekannt. Auf dem Bildschirm machte er mit der Echtzeitserie "24" als Anti-Terror-Agent Jack Bauer Furore.

Zusammenfassung
  • Nach der Festnahme von Kiefer Sutherland (59) Mitte Januar in Los Angeles laufen die Ermittlungen wegen Bedrohung und Körperverletzung weiter, eine Anklage wurde bisher nicht erhoben.
  • Sutherland wurde nach Zahlung einer Kaution von 50.000 Dollar (rund 42.000 Euro) wieder freigelassen, nachdem er einen Fahrdienst-Fahrer körperlich angegriffen und bedroht haben soll.
  • Eine für den 2. Februar geplante Gerichtsanhörung fand laut US-Medien nicht statt, und Sutherland äußerte sich bisher nicht zu dem Vorfall.