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Eltern können Kurzvideos auf YouTube stärker einschränken

Heute, 11:22 · Lesedauer 1 min

Eltern können auf der Videoplattform YouTube zukünftig stärker kontrollieren, ob, wie lange und wann Kinder Kurzvideos (Shorts) anschauen können. Auch werde es möglich sein, Pausen- und Schlafenszeiten einzustellen und es solle einfacher werden, mehrere Nutzerkonten für Minderjährige anzulegen und innerhalb der YouTube-App anzusteuern, gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt. Mit dem Format YouTube Shorts konkurriert die Plattform unter anderem mit TikTok.

In vielen Ländern regt sich immer stärkerer Widerstand gegen die Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige. Seit dem 10. Dezember dürfen in Australien Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keine eigenen Konten mehr auf vielen großen Social-Media-Plattformen besitzen. Die Regierung will junge Menschen so vor Cybermobbing, problematischem Konsum und belastenden Inhalten schützen. YouTube ist die weltweit größte Online-Videoplattform und eine Tochtergesellschaft von Google.

( S E R V I C E - Ankündigung von YouTube: https://go.apa.at/TgK9qyEP )

Zusammenfassung
  • Eltern können auf YouTube künftig gezielt steuern, wie lange und wann ihre Kinder Kurzvideos (Shorts) ansehen dürfen.
  • Ab sofort lassen sich Pausen- und Schlafenszeiten festlegen und mehrere Nutzerkonten für Minderjährige innerhalb der App einfacher verwalten.
  • Australien verbietet seit 10. Dezember Social-Media-Konten für unter 16-Jährige, um junge Menschen besser vor Cybermobbing und problematischen Inhalten zu schützen.