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Eine Tote bei Messerangriffen auf drei Frauen in Norwegen

15. Juli 2020 · Lesedauer 2 min

Nach Messerattacken auf drei Frauen hat die Polizei in Norwegen einen Verdächtigen festgenommen. Der 31-Jährige muss sich wegen Mordes und versuchten Mordes verantworten, wie die Ermittler mitteilten. Die Frauen waren in der Nacht auf Mittwoch an verschiedenen Orten in der südlich von Oslo gelegenen Stadt Sarpsborg angegriffen worden.

Nach Messerattacken auf drei Frauen hat die Polizei in Norwegen einen Verdächtigen festgenommen. Der 31-Jährige muss sich wegen Mordes und versuchten Mordes verantworten, wie die Ermittler mitteilten. Die Frauen waren in der Nacht auf Mittwoch an verschiedenen Orten in der südlich von Oslo gelegenen Stadt Sarpsborg angegriffen worden.

Ein rund 50 Jahre altes Opfer erlag seinen schweren Stichverletzungen, ein weiteres wurde schwer, das dritte leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter hatte nach Angaben der Polizei in seiner Vergangenheit psychische Probleme. Von einem terroristischen Angriff gingen die Ermittler zunächst nicht aus. Er kannte demnach mindestens zwei seiner Opfer. Warum er sie angriff, war allerdings zunächst unklar.

Einer der Ehemänner schilderte dem Lokalzeitung "Sarpsborg Arbeiderblad" den Angriff. "Wir haben gerade ferngesehen, als wir plötzlich laute Schläge an der Haustür hörten. Als ich öffnete, versuchte er auf mich einzustechen, doch ich konnte ihm ausweichen", berichtete er. Der Mann sei dann in ihr Heim eingedrungen und habe seiner Frau Stichverletzungen am Arm zugefügt.

Eines der Opfer erkannte der Polizei zufolge den Angreifer, daraufhin wurde er in seiner Wohnung festgenommen. Gegen den 31-Jährigen war demnach schon früher wegen Gewalt ermittelt worden. Die Ermittler wollen nun einen Arzt hinzuziehen, um den psychischen Zustand des Verdächtigen zu untersuchen.

Quelle: Agenturen