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Einbrüche in heimische Schulen - Bande in Ungarn gefasst

09. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Drei Rumänen sind in Ungarn festgenommen worden, nachdem sie zuvor mehrere Einbrüche in österreichische Schulen verübt haben sollen. Das berichtete das Polizeipräsidium des westungarischen Komitats Zala am Donnerstagabend. Dabei sei dem Einbrecher-Trio zum Verhängnis geworden, dass es in der Nähe der Ortschaft Sormás einen Safe aus seinem Auto warf und weiterfuhr, was von Passanten beobachtet und der Polizei gemeldet wurde.

Die Polizei von Nagykanizsa kontaktierte die Behörden der Nachbarländer und kontrollierte mögliche Fluchtrouten. Das Auto wurde schließlich in der Nähe von Fonyód angehalten. Im Fahrzeug stellten die Polizisten Dutzende Laptops, Tablets und weitere technische Geräte sicher.

Wie sich herausstellte, war der Safe, in dem sich lediglich Schlüssel und Dokumente befunden hatten, wenige Stunden zuvor aus einer österreichischen Schule gestohlen worden. Die Täter waren laut Polizeibericht auch in drei weitere heimische Schulen eingedrungen. An welchen Orten oder in welchen Bundesländern sie zugeschlagen hatten, gaben die ungarischen Behörden zunächst nicht bekannt.

Das Polizeipräsidium von Nagykanizsa leitete ein Verfahren ein. Die drei Beschuldigten wurden aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen. Das zuständige Gericht ordnete ihre Inhaftierung an.

Zusammenfassung
  • Drei Rumänen wurden in Ungarn festgenommen, nachdem sie laut Polizei zuvor mindestens vier Einbrüche in österreichische Schulen begangen haben sollen.
  • Im Auto der Verdächtigen, das nahe Fonyód gestoppt wurde, sicherte die Polizei Dutzende Laptops, Tablets und weitere technische Geräte sowie einen zuvor in Österreich gestohlenen Safe.
  • Die Festnahme erfolgte aufgrund eines europäischen Haftbefehls, die Inhaftierung wurde vom zuständigen Gericht angeordnet.