APA - Austria Presse Agentur

Ein Toter und elf Verletzte nach Schüssen in Minneapolis

21. Juni 2020 · Lesedauer 2 min

In der US-Stadt Minneapolis sind ein Mann durch Schüsse getötet und elf weitere Menschen verletzt worden. Dies teilte die Polizei der im Bundesstaat Minnesota gelegenen Stadt Sonntagfrüh auf Twitter mit. Die Verletzungen der elf seien nicht lebensbedrohlich. Am Samstag wurde indes in der US-Metropole Seattle in einer von Demonstranten eingerichteten "autonomen Zone" ein 19-Jähriger erschossen.

Zu der Tat in Minneapolis waren zunächst keine weiteren Einzelheiten bekannt. Unklar war auch, ob es sich um einen oder mehrere Schützen handelte. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, den Tatort an einer Straßenkreuzung zu meiden.

Bei den Schüssen, die am Samstag in der polizeifreien "autonomen Zone" in Seattle gefallen waren, sei ein Mann getötet und weiterer lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Eine "gewalttätige Menge" habe verhindert, dass Polizisten sicheren Zugang zu den Opfern bekämen.

Die Beamten seien am frühen Morgen in der Nähe des Tatorts eingetroffen, hieß es in der Polizeimitteilung. Gewalttätige Demonstranten hätten ihnen jedoch den Zugang zu den beiden Schussopfern verwehrt. Später sei der Dienststelle mitgeteilt worden, dass beide Opfer ins Krankenhaus gebracht worden seien. Dort sei einer der beiden Männer für tot erklärt worden, der andere kämpfe um sein Leben.

Der Angreifer sei weiter auf freiem Fuß, erklärte die Polizei weiter. Es liege keine Beschreibung eines möglichen Tatverdächtigen vor. Die Zeitung "Seattle Times" berichtete, es gebe keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den Schüssen und den derzeitigen Anti-Rassismus-Protesten.

Quelle: Agenturen