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E-Autos im Polizeieinsatz nur bedingt geeignet

Heute, 11:58 · Lesedauer 1 min

Elektrofahrzeuge sind für den operativen Polizeieinsatz nur bedingt geeignet. Das hat das Innenministerium aufgrund eines Testprojekts namens "Tron", das im Jänner 2024 gestartet wurde, festgestellt. Das Projekt werde daher mit Jahresende eingestellt, bestätigte das Ressort am Mittwoch einen diesbezüglichen Bericht des "Kurier". Für das Projekt wurden 24 E-Autos unter realen Einsatzbedingungen getestet.

Dabei waren verschiedene Typen, unter anderem VW ID.3 und ID.4 sowie ein Porsche Taycan für den Autobahneinsatz, in vier Bundesländern - Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Wien - auf dem Prüfstand. "Die bisherigen vorläufigen Testergebnisse zeigen, dass E-Fahrzeuge für den operativen Polizeieinsatz nur eingeschränkt geeignet sind. Gründe dafür liegen insbesondere in der Ladeinfrastruktur sowie im erhöhten Gesamtgewicht durch die einsatztaktische Ausrüstung", hieß es aus dem Innenministerium.

Das Ressort weiter: "Positiv beurteilt wird aktuell lediglich der Einsatz als Botenfahrzeuge außerhalb des polizeilichen Einsatzgeschehens. Diese Einschätzungen decken sich teilweise auch mit den Erfahrungen anderer Blaulichtorganisationen." Allerdings werde in den kommenden Jahren "eine laufende Marktbeobachtung erfolgen, da im Bereich alternativer Antriebsformen weiterhin mit raschen technischen Weiterentwicklungen zu rechnen ist".

Zusammenfassung
  • Das Innenministerium testete seit Jänner 2024 im Projekt "Tron" insgesamt 24 E-Autos wie VW ID.3, VW ID.4 und Porsche Taycan unter realen Einsatzbedingungen in Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Wien.
  • Die Ergebnisse zeigen, dass E-Fahrzeuge für den operativen Polizeieinsatz nur eingeschränkt geeignet sind, vor allem wegen der Ladeinfrastruktur und dem höheren Gewicht durch Ausrüstung.
  • Das Projekt wird mit Jahresende eingestellt, wobei E-Autos als Botenfahrzeuge positiv bewertet wurden und das Ministerium die technische Entwicklung weiter beobachten will.