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Mehr als hundert Tote nach Erdrutschen in Äthiopien

Heute, 12:44 · Lesedauer 1 min

Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben mindestens 102 Menschen ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch höher sein, denn zahlreiche Menschen gelten weiterhin als vermisst. Heftige Regenfälle in der Region hatten massive Erdrutsche ausgelöst. Wegen der Gefahr weiterer Schlammlawinen musste die Rettungsaktion zwischenzeitlich unterbrochen werden. Erdrutsche hatten auch Straßen und Brücken zu dem Unglücksort blockiert.

Erdrutsche sind in diesem hügelreichen Teil Äthiopiens ein regelmäßiges Phänomen. Im Jahr 2024 töteten Erdrutsche Hunderte Menschen, zerstörten wichtige Infrastruktur, darunter Ackerland, und vertrieben Tausende. Die Lage wurde durch eine verzögerte und unzureichende humanitäre Hilfe verschärft, die das Leben der Opfer gefährdete. Gleichzeitig haben marode Infrastruktur und durchnässte Böden die Anfälligkeit des südlichen Bundesstaates Äthiopien für Erdrutsche und andere Naturkatastrophen erhöht.

Zusammenfassung
  • Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben mindestens 102 Menschen ums Leben gekommen, wobei zahlreiche Personen weiterhin vermisst werden.
  • Heftige Regenfälle lösten die massiven Erdrutsche aus, blockierten Straßen und Brücken und zwangen die Rettungskräfte, ihre Einsätze wegen weiterer Schlammlawinen zeitweise zu unterbrechen.
  • Im Jahr 2024 forderten Erdrutsche in der Region bereits Hunderte Todesopfer, zerstörten wichtige Infrastruktur und vertrieben Tausende Menschen, während verzögerte humanitäre Hilfe die Lage verschärfte.