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Drama in Tokio - Aufzug steckte Stunden fest

22. Feb. 2026 · Lesedauer 2 min

Alptraum am höchsten Fernsehturm der Welt: 20 Besucher des 634 Meter hohen Tokyo Skytree in Japans Hauptstadt steckten stundenlang in einem Aufzug fest. Für die Betroffenen, darunter zwei Kinder, die in 30 Metern Höhe festsaßen, wurde der Ausflug zur extremen Geduldsprobe. Mehr als fünf Stunden harrten sie in dem Lift aus, bis sie gegen 2.00 Uhr (Ortszeit) befreit werden konnten, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Niemand sei verletzt worden.

Aus zunächst unbekannter Ursache war der Aufzug auf dem Weg von der Aussichtsplattform des Fernsehturms, die sich in schwindelerregender Höhe von 350 Metern befindet, aus noch ungeklärter Ursache plötzlich stehengeblieben. Polizeibeamte und andere Helfer hielten mit den Eingeschlossenen telefonisch Kontakt, während sie nach einer Lösung suchten.

Die nächtliche Rettungsaktion glich einem Krimi. Zunächst konnte ein benachbarter Aufzug auf dieselbe Höhe des Aufzugs abgesenkt werden. Daraufhin wurden die Notausgänge beider Aufzüge geöffnet und eine Metallbrücke mit Handläufen zwischen den beiden etwas mehr als einen Meter voneinander entfernten Aufzügen angebracht. Über diese konnten die Eingeschlossenen schließlich in Sicherheit gebracht werden, berichtete NHK.

Der Tokyo Skytree, Tokios hochmodernes Wahrzeichen, war 2012 eröffnet worden. Er ist auch für ausländische Touristen eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der japanischen Hauptstadt. Er ist nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem Merdeka 118 in Kuala Lumpur das dritthöchste Bauwerk der Welt. Dass so ein Turm im hochgradig erdbebengefährdeten Japan errichtet wurde und das schwere Beben vom 11. März 2011 überstanden hatte, sei eine "bedeutende Botschaft an die Welt", hatte ein Minister damals triumphiert.

Zusammenfassung
  • 20 Besucher, darunter zwei Kinder, steckten am höchsten Fernsehturm der Welt, dem 634 Meter hohen Tokyo Skytree, stundenlang in einem Aufzug fest.
  • Die Eingeschlossenen mussten mehr als fünf Stunden in 30 Metern Höhe ausharren, bis sie gegen 2.00 Uhr Ortszeit über eine Metallbrücke zwischen zwei Aufzügen gerettet wurden.
  • Niemand wurde verletzt und die Ursache für das Steckenbleiben des Aufzugs ist bislang ungeklärt.