PULS 24

Die Politik-Insider: Wie “offen” sind die Schulen? 

17. Nov 2020 · Lesedauer 2 min

Bis 7.12. sollen die Schulen auf “Distance Learning” und Lern-Stationen vor Ort umstellen. Nicht alle akzeptieren diesen hartumkämpften Einschnitt. Sibylle Hamann, Bildungssprecherin der Grünen, und NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre diskutieren darüber bei den "Politik Insidern".

Dienstag ist der erste Tag im Schul-Lockdown. Nicht alle akzeptieren das. Vor dem Kanzleramt demonstrierten am Montag Eltern und Politiker. Mit ihrer Petition “Offene Schulen” kämpfen beispielsweise die NEOS für eine sofortige Wiederöffnung der Schulen. Wie gut ist alles vorbereitet für den Lockdown an den Bildungseinrichtungen? Hat die Regierung ausreichend informiert? Und wie gehen Schulen, Eltern und Kritiker damit um?  

Entgegen vieler Experten-Meinungen, Oppositions-Positionen und Eltern-Wünschen hat die Regierung den Lockdown auch in der Schule durchgesetzt. Zwar sollen die Schulen diesmal “offen” bleiben, alle Eltern, unabhängig vom beruflichen Hintergrund, können ihre Kinder in die Einrichtung schicken, doch viele Eltern wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Auch unter den Lehrkräften herrscht Unsicherheit. Viele fühlen sich vom Dienstgeber im digitalen Dschungel alleine gelassen. Ist die Zeit nach dem ersten Lockdown genützt worden, um die Schulen fit für den zweiten Lockdown zu machen? Wie wird das “Distance Learning” diesmal funktionieren? Und gibt es Konzepte für die Zeit nach dem Lockdown?

Das diskutieren bei PULS 24 Anchorwoman Gundula Geiginger bei den Politik-Insidern Sibylle Hamann, Bildungssprecherin der Grünen, und NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre.

Die Politik Insider, PULS 24, 21.30 Uhr

Quelle: Redaktion