APA - Austria Presse Agentur

Covid-Konsortium erwartet 50-prozentigen Anstieg in Intensivstationen

11. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch die Belegung der Spitäler wird nach oben gehen, prognostiziert das Covid-Prognose-Konsortium.

Die Experten gehen von rund 670 Neuinfektionen pro Tag für die kommende Woche aus, dabei liegt die Bandbreite zwischen 600 Fällen am ersten Prognosetag und 740 am letzten Prognosetag, dem 18. August, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Prognose.

Bereits am Mittwoch hat jedoch die Realität die Prognose bereits überholt: Innen- und Gesundheitsministerium meldeten 902 weitere Corona-Infektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Mittwoch bei 46,8 und damit etwas über der Prognose aus der Vorwoche (44,4). Für die kommende Woche erwartet das Konsortium einen weiteren Anstieg auf 53,7 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Dabei ist das Infektionsgeschehen regional höchst unterschiedlich: Im Burgenland erwartet das Konsortium eine Sieben-Tages-Inzidenz von 22, in Vorarlberg von 79.

Intensivstationen: 50 Prozent mehr Fälle erwartet

Die steigende Zahl der Fälle wird sich dem Gremium zufolge auch auf die Belagszahlen in den Krankenhäusern auswirken. Das alles sollte allerdings in einem Bereich bleiben, der keine ernst zu nehmende Gefahr für die Kapazitäten der Spitäler darstellt. Am Mittwoch lagen 48 Menschen mit einer Covid-Erkrankung auf einer Intensivstation, am 25. August sind es laut Prognose 74. Das wäre ein Anstieg um mehr als 50 Prozent. Mit 68-prozentiger Wahrscheinlichkeit bewegt sich die Zahl der Intensivpatienten am 25. August zwischen 56 und 97. Auf Normalstationen erwartet das Konsortium in zwei Wochen 227 Covid-Patienten - jedenfalls mit 68-prozentiger Wahrscheinlichkeit zwischen 171 und 301.

Quelle: Agenturen