Coronavirus-Mutation nun auch in Österreich festgestellt

05. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Jene besonders ansteckende Mutation des Coronavirus aus Großbritannien wurde nun auch in Österreich nachgewiesen.

Wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einer Pressekonferenz am Montagnachmittag mitteilte hat die besonders ansteckende britische Coronavirus-Mutation auch Österreich erreicht.

Erste Fälle der Virus-Mutation wurden bei Tests in Österreich entdeckt, so Anschober. Insgesamt seien fünf Fälle mit Virus-Mutationen festgestellt worden. Vier Fälle der britischen Virus-Variante sowie ein Fall der südafrikanischen Virus-Variante seien entdeckt worden. Bei drei der Fälle handelt es sich um Kinder.

Alle Fälle bei Tests am Fughafen entdeckt

Die Gesundheitsagentur Ages hat 388 Test-Sequenzierungen gemacht, und davon einen Stamm gefunden, der der südafrikanischen Variante entspricht, sagte Franz Allerberger, Leiter der Abteilung für "Öffentliche Gesundheit" der AGES. Und zwar bei einer 30-jährigen Österreicherin, die am 6. Dezember von einem Urlaub aus Südafrika zurückgekommen ist. Sie sei in Heimquarantäne und wohlauf. 

Die britische Variante wurde erstmals bei einem zwölfjährigen Mädchen nach einem Flug aus Großbritannien am 18. Dezember nachgewiesen, am 21. Dezember erfolgte der Nachweis bei einem Mann, der mit einem der letzten Flieger nach Österreich kam. Außerdem hatten sich zwei slowakische Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren mit der Virus-Mutation infiziert.

Virologe: Virus-Mutation in Österreich "absolut nicht überraschend"

Virologe Norbert Nowotny von der VetMedUni Wien ordnet im Interview mit PULS 24 Anchor René Ach die Virus-Mutationen und den Stand der Impfung ein.

Um eine weitere Ausbreitung bzw. ein weiteres Einschleppen des britischen Virus zu vermeiden, werde es weiter strikte Einreisebeschränkungen und Kontrollen geben, betonte Anschober.

Virus-Mutation auch in Österreich - Wie reagiert die Politik darauf?

Nachdem erste Fälle der britischen Virus-Mutation auch in Österreich festgestellt wurden, analysiert PULS 24 Politik-Chefreporterin Manuela Raidl im Gespräch mit PULS 24 Anchor René Ach, wie die Politik nun darauf reagieren wird.

Quelle: Redaktion / hos