APA - Austria Presse Agentur

Corona-Erkrankung schützte 41-Jährigen nicht vor Festnahme

07. Jan 2022 · Lesedauer 1 min

Die Beamten sind für solche Corona-Einsätze geschult und mit Ganzkörperschutzanzügen, Schutzbrillen, Einweghandschuhen, Schuhüberziehern und FFP3-Masken ausgestattet.

Ein 41-Jähriger ist am Donnerstag am Feiertag der Heiligen Drei Könige festgenommen worden, nachdem am Vortag seine 39-jährige Ex-Frau gegen ihn Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung erstattet hatte. Nachdem die von der Staatsanwaltschaft Wien angeordnete Festnahme des Tatverdächtigen mehrfach misslungen war, konnte dieser dann telefonisch erreicht werden. Der Beschuldigte gab an, er habe einen positiven Corona-Test und sei in seiner Wohnung.

Schutzausrüstung

Aufgrund der möglichen Corona-Erkrankung wurde die Festnahme mit Unterstützung der Sondereinheit WEGA und Beamten der Wiener Bereitschaftseinheit (BE) vollzogen, berichtete die Landespolizeidirektion Wien am Freitag. Diese Beamte sind für solche Corona-Einsätze geschult und mit Ganzkörperschutzanzügen, Schutzbrillen, Einweghandschuhen, Schuhüberziehern und FFP3-Masken ausgestattet.

Gegen 17.00 Uhr wurde der Beschuldigte festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht. Dort werden wegen des Coronavirus alle neuen Insassen untersucht und in abgesonderte Hafträume verbracht, sogenannte Zugangsabteilungen. Erst nach fünf Tagen bei anschließender Testung bzw. zehn Tagen und wenn eine Ansteckung ausgeschlossen ist, werden sie in normale Hafträume verlegt.

Quelle: Agenturen / moe