Böe verursachte Unfall mit Schweizer Gondel
Laut Inauen herrschten zum Zeitpunkt des Unfalls starke und böige Winde. Garaventa hat die 2015 in Betrieb genommene Seilbahn zwischen Trübsee auf 1.800 Meter und Stand auf 2.430 Meter auf der Strecke Engelberg-Titlis gebaut. Die bisherigen Überprüfungen hätten gezeigt, dass sich die Anlage zum Unfallzeitpunkt in einem technisch einwandfreien Zustand befunden habe, erklärte Inauen in der am Donnerstag verfassten Stellungnahme.
Die Gondel des "Titlis Xpress" war am Mittwoch um 11.00 Uhr abgestürzt. Sie überschlug sich mehrmals. Die einzige Insassin, eine 61-jährige Frau aus der Region, kam ums Leben. Der Betrieb der Bahn war auch am Freitag noch eingestellt. Eine Ersatzbahn ist in Betrieb.
Zusammenfassung
- Eine unerwartet kräftige Böe hat am Mittwoch um 11.00 Uhr dazu geführt, dass eine Gondel des Titlis Xpress in der Schweiz mit einem Masten kollidierte und vom Seil gerissen wurde.
- Die einzige Insassin, eine 61-jährige Frau aus der Region, kam bei dem Absturz ums Leben, nachdem sich die Gondel mehrfach überschlug.
- Der Betrieb der 2015 eröffneten Bahn zwischen Trübsee (1.800 m) und Stand (2.430 m) ist weiterhin eingestellt, eine Ersatzbahn ist in Betrieb.
