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Bisher neun Corona-Fälle aus Umfeld von Linzer Pfingstkirche

Juni 27, 2020 · Lesedauer 2 min

Ein einzelner Cluster hat die Zahl der Coronafälle in der Stadt Linz angehoben. Der Kreis der Betroffenen und die Kontaktpersonen seien rasch erfasst und abgesondert worden, erklärte der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) am Samstag nach der Sitzung des Krisenstabs. Neun von insgesamt derzeit 27 Infizierten in Linz stammten aus dem Umfeld der "Pfingstkirche - Freie Christengemeinde".

Von diesem Cluster sind auch mehrere Menschen in anderen Bezirken betroffen. Die übrigen Neuinfektionen in Linz seien Einzelfälle, die sich durch die Maßnahmen der Gesundheitsbehörde nicht zu Clustern ausbilden hätten können, meinte Luger. Er führt die Häufung der Neuinfektionen darauf zurück, dass die Menschen wieder mobiler seien und mehr Kontakte pflegen. "Mit einem Anstieg der Zahlen war zu rechnen. Wir nehmen die Entwicklung ernst und monitoren genau", sagte das Stadtoberhaupt. Man müsse die Zahl der Infektionen aber auch in Relation zur Einwohnerzahl von mehr als 200.000 Menschen sehen.

Die Gesundheitsbehörden des Landes Oberösterreich meldeten am Samstagnachmittag insgesamt vier neue Fälle in Schulen: In einer Neuen Mittelschule und einer Volksschule in Linz gab es jeweils eine Neuinfektion, in einem Gymnasium zwei Fälle. Das Kontaktpersonenmanagement, Testungen und Absonderungen laufen. In einer Krabbelstube in Wels wurde eine Helferin positiv getestet, in zwei Alters- und Pflegeheimen sind ein Mitarbeiter und eine Bewohnerin betroffen.

Mit Stand 8.00 Uhr früh waren in Oberösterreich 70 aktuelle Fälle bekannt und 516 Personen in Quarantäne. Zehn Menschen befanden sich wegen Covid-19 im Spital.

Quelle: Agenturen