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Betrunkene Grazerin beim Wandern am Rauschkogel verletzt

Heute, 09:03 · Lesedauer 2 min

Eine 47-jährige, stark betrunkene Grazerin hat sich am Silvestertag bei einer Wanderung am obersteirischen Rauschkogel beim Abstieg schwer verletzt und musste von der Crew des Notarzthubschraubers gerettet werden. Sie dürfte laut Polizei am Gipfel eine "nicht unerhebliche Menge hochprozentigen Alkohol konsumiert haben", ehe es zum Sturz kam, bei dem sie eine blutende Verletzung am Hinterkopf erlitt.

Die neunköpfige Wandergruppe hatte gegen 11.30 Uhr den Gipfel des Rauschkogels im Gemeindegebiet von Turnau (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) erreicht. Während sich der Großteil der Gruppe wieder an den Abstieg machte, blieben die Grazerin und ihr 64-jähriger Mann am Gipfel zurück. Beide dürften dort getrunken haben. Als sie dann ebenfalls den Rückweg antraten, dürfte die Frau gegen 12.45 Uhr vermutlich aufgrund ihrer starken Alkoholisierung gestürzt sein. Sie konnte nicht mehr weitergehen.

"Ihr Begleiter setzte mehrfach Notrufe ab, war jedoch nur schwer verständlich", so die Landespolizeidirektion Steiermark in ihrer Aussendung. Aufgrund der Angaben, dass seine Begleiterin nicht mehr weiter kann, schwer ansprechbar sei und am Boden liege, seien Polizeikräfte, die Bergrettung und ein Notarzthubschrauber alarmiert worden. Die Einsatzkräfte fanden dann die stark betrunkene Grazerin und ihren Mann. Sie wurde von der Crew des ÖAMTC-Hubschraubers Christophorus 17 in das Krankenhaus nach Leoben geflogen. Ihr Ehemann wurde bis zur nächstgelegenen Schutzhütte begleitet.

Zusammenfassung
  • Eine 47-jährige, stark betrunkene Grazerin hat sich am Silvestertag beim Abstieg vom Rauschkogel schwer am Hinterkopf verletzt und musste per Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Leoben gebracht werden.
  • Die Frau war mit einer neunköpfigen Wandergruppe unterwegs, blieb aber mit ihrem 64-jährigen Ehemann am Gipfel zurück und konsumierte laut Polizei eine "nicht unerhebliche Menge hochprozentigen Alkohol".
  • Nach dem Sturz gegen 12.45 Uhr alarmierte ihr Begleiter die Einsatzkräfte, die beide am Berg fanden und die Frau retteten, während der Ehemann zur nächstgelegenen Schutzhütte begleitet wurde.