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Bei zwei von zehn Rutschautos besteht Verletzungsgefahr

27. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Kein zufriedenstellendes Ergebnis hat der Sicherheitstest von Rutschautos für die Kleinsten gebracht, informierte die AK Oberösterreich am Mittwoch. Bei zwei der zehn gecheckten Fahrzeuge bestehe Verletzungsgefahr. Die Test-Gefährte wurden im Auftrag der AK von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit einer mechanischen und physikalischen Prüfung unterzogen.

Neun der Produkte wurden von den Herstellern für Kinder ab zwölf Monate empfohlen, eines mit einem Schutzbügel bereits für Babys ab sechs Monate. Von den durchgefallenen Modellen brach bei einem Kindertraktor bei einer Last von 25 Kilo sogar die vordere Radführung und die Vorderräder rutschten heraus. Wegen dieser "mangelhaften dynamischen Festigkeit" gab es die Einstufung "hohes Risiko", so die AK.

Bei einem Holzrutscher entsprach der Sicherheitsabstand zwischen Auto und Kind nicht den gesetzlichen Vorgaben. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass sich das Kind einklemmen und Quetschwunden zuziehen könne, meinten die Tester. Daher stuften sie jene Ausführung mit einem mittleren Risiko ein.

Von den restlichen acht Modellen erhielten vier die Bestnote, bei allen anderen wurde die Kennzeichnungspflicht verletzt. Laut Spielzeugnorm müssen die Rutschautos mit einem Warnhinweis in deutscher Sprache versehen sein.

(S E R V I C E - Der Test ist unter www.ooe.konsumentenschutz.at abrufbar)

Quelle: Agenturen