Ausreisekontrollen in Melk und Scheibbs: Noch keine Zurückweisungen

23. Okt 2021 · Lesedauer 1 min

In den Bezirken Melk und Scheibbs starten die coronabedingten Ausreisekontrollen. Die Regionen dürfen dann nur noch mit einem gültigen 3G-Nachweis im Gepäck verlassen werden. Bisher gab es keine Zurückweisungen.

In den Bezirken Melk und Scheibbs wird seit Mitternacht coronabedingt die Ausreise kontrolliert. Noch habe es keine Zurückweisungen gegeben, hieß es von der Polizei am Samstagvormittag zur APA. Die Regionen dürfen nur mit einem gültigen 3G-Nachweis verlassen werden. Bis einschließlich Montag werden allerdings vorerst nur Verwarnungen ausgesprochen.

Die Polizei kontrolliert aufgrund der Größe des Gebiets stichprobenartig. Übers Wochenende soll die Bevölkerung vor allem auf die Maßnahmen aufmerksam gemacht werden.

Bezirkshauptmann von Melk: "Müssen Infektionsgeschehen in den Griff bekommen"

Norbert Haselsteiner, der Bezirkshauptmann von Melk, spricht im Interview mit PULS 24 über die die Ausreisekontrollen in Melk.

Der Bezirk Melk ist etwas mehr als 1.000 Quadratkilometer groß und zählt über 78.000 Einwohner. Umfasst werden 40 Gemeinden. Flächenmäßig ebenbürtig ist der Bezirk Scheibbs, der mit mehr als 41.000 Einwohnern aber dünner besiedelt ist und sich in 18 Gemeinden gliedert. Da die beiden Bezirke aneinandergrenzen, ergibt sich nun quasi ein mehr als 2.000 Quadratkilometer und über 119.000 Einwohner zählender Hochinzidenzraum.

Das sagen die Menschen in Melk zur Ausreisekontrolle:

PULS 24 hat mit Menschen im Bezirk Melk über die hohen Corona-Zahlen gesprochen.

Notwendig wurde die Maßnahme, weil die durchschnittliche Sieben-Tages-Inzidenz in den Bezirken über eine Woche hinweg gesehen den in einer Verordnung des Gesundheitsministeriums vorgegebenen Grenzwert von 500 überschritten hatte.

Quelle: Agenturen