"Artemis 2"-Raketensystem kommt zurück in Hangar
NASA-Chef Jared Isaacman hatte am Samstag mitgeteilt, es liege ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen vor. Zur Behebung des Problems müssten die Trägerrakete und die Orion-Raumkapsel zurück in die Montagehalle gebracht werden. Damit sei das im März geplante Startfenster nicht mehr einzuhalten, schrieb Isaacman auf der Plattform X.
Ob der Start möglicherweise im April erfolgen kann, hänge nun davon ab, wie schnell die technischen Probleme zu lösen seien. Die vierköpfige Crew war zuvor aus der Quarantäne entlassen worden.
Ursprünglich hatte die Nasa den "Artemis 2"-Start für Anfang Februar anvisiert, doch wegen Wasserstoff-Lecks bei Tests musste dieser Termin verschoben werden. Nach einem weiteren Probelauf, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet wurden, hatte Isaacman erst am Freitag von einem "großen Fortschritt" gesprochen. Der frühestmögliche Starttermin für die Mission wurde da noch mit dem 6. März angegeben. Der erste bemannte Mondflug seit mehr als 50 Jahren lässt nun weiter auf sich warten.
Mit der "Artemis 2"-Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond gewesen.
Zusammenfassung
- Das ursprünglich für März geplante Startfenster kann durch die notwendigen Reparaturen nicht eingehalten werden, sodass ein Start frühestens im April möglich wäre und von der Behebung der technischen Probleme abhängt.
- Mit der etwa zehntägigen Mission sollen die vierköpfige Crew – Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und Jeremy Hansen – erstmals seit 1972 wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen.
