APA - Austria Presse Agentur

Angreifer von Reading des dreifachen Mordes beschuldigt

28. Juni 2020 · Lesedauer 2 min

Nach der Messer-Attacke im südostenglischen Reading ist der mutmaßliche Täter am Samstag des dreifachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes beschuldigt worden. Der 25-jährige Khairi S., ein Flüchtling aus Libyen, werde am Montag einem Richter in London vorgeführt, teilte die britische Anti-Terror-Polizei am Samstag mit.

Nach der Messer-Attacke im südostenglischen Reading ist der mutmaßliche Täter am Samstag des dreifachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes beschuldigt worden. Der 25-jährige Khairi S., ein Flüchtling aus Libyen, werde am Montag einem Richter in London vorgeführt, teilte die britische Anti-Terror-Polizei am Samstag mit.

S. war wenige Minuten nach dem Beginn der Attacke festgenommen worden. Die Polizei stufte die Tat als "Terrorakt" ein. Der mutmaßliche Täter hatte am 20. Juni in einem Park in der Stadt Reading westlich der Hauptstadt London mit einem Messer auf Passanten eingestochen. Drei Menschen wurden verletzt, drei weitere Menschen starben vor Ort. Bei ihnen handelte es sich um drei Freunde - den 36-jährigen Lehrer James Furlong, den 39-jährigen US-Bürger Joe Ritchie-Bennett und den 49-jährigen Wissenschaftler David Wails.

"Wir werden David, James und Joseph nie vergessen", sagte der örtliche Polizeichef John Campbell am Samstagabend bei einer virtuellen Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Messer-Attacke. Die drei Verletzten wurden laut Polizei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Bei einem weiteren mutmaßlichen Messerangriff in einem von Asylbewerbern bewohnten Hotel im schottischen Glasgow waren am Freitagabend sechs Menschen verletzt worden. Der Tatverdächtige wurde nach Polizeiangaben erschossen. Die Polizei ging nicht von einem terroristischen Hintergrund aus.

Bei dem getöteten Tatverdächtigen handelte es sich nach Polizeiangaben vom Samstag um einen 28 Jahre alten Sudanesen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauerten an, teilte die schottische Polizei am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Quelle: Agenturen