APA - Austria Presse Agentur

An diesen Wiener Plätzen gilt jetzt FFP2-Maskenpflicht

31. März 2021 · Lesedauer 2 min

Wien verhängt eine FFP2-Maskenpflicht an belebten öffentlichen Plätzen. Betroffen sind mehrere Orte in der Wiener Innenstadt.

Bereits in den vergangenen Tagen hat die Stadt Wien wiederholt über eine FFP2-Maskenpflicht an belebten öffentlichen Plätzen nachgedacht. Nachdem es nun in Innenräumen keine FFP2-Maskenpflicht kommt, wird diese nun für Wien zumindest im öffentlichen Raum umgesetzt.

In der Wiener Innenstadt hatten sich zuletzt einiger Hotspots gebildet, an denen vor allem jüngere Menschen in größeren Menschentrauben ihre Nachmittage und Abende verbrachten. An diesen Plätzen gilt ab Donnerstag die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. In einer Verordnung werden diese Orte genau definiert.

  • Karlsplatz: Der Bereich umfasst den Resselpark, den Rosa-Mayreder-Park, den Esperantopark und den Gerardipark. Die südliche Grenze bildet die Gebäudefront der TU Wien, süd-östlich erstreckt sich der Bereich entlang der Kreuzherrengasse und der Maderstraße. Nördlich liegt die Grenze entlang der Fahrbahn Karlsplatz, westlich entlang der Operngasse und der Friedrichstraße.

  • Maria-Theresien-Platz / Museumsplatz: Der Bereich liegt zwischen Burggasse und Babenbergerstraße sowie zwischen Burgring und Museumsplatz. Die Grenzen bilden die Einfriedung der Museen entlang der Burggasse, des Burgringes und der Babenbergerstraße. Süd-Westlich die Gebäudefront des Museumsquartiers und der Platz der Menschenrechte.

  • Schwedenplatz: Bereich zwischen Morzinplatz und Postgasse sowie Franz-Josefs-Kai und Gebäudefronten Schwedenplatz.

  • Donaukanal: Gesamter Uferbereich / Treppelweg zwischen Friedensbrücke und Franzensbrücke.

  • Stephansplatz: Der Bereich umfasst den Stephansplatz rund um den Dom und den Stock-im-Eisen-Platz. Richtung Graben und Richtung Kärntner Straße zieht sich der Bereich bis zu den U-Bahn Aufgängen.

Sozialpartner lehnen Maskenpflicht in Innenräumen ab

Die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen hätte vor allem die Arbeitswelt betroffen - und sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreter haben sich quergelegt. Das Gesundheitsministerium steht deshalb in Verhandlung mit den Sozialpartnern.

Gebremst hat das Vorhaben auch, dass FFP2-Pflicht am Arbeitsplatz und verpflichtende Berufsgruppentests (mit denen die Maskenpflicht ja wegfallen könnte) als Schutzmaßnahmen-Paket gesehen werden. Die Pflicht zur wöchentlichen Testung für bestimmte Berufsgruppen liegt aber - mit der Blockade der Epidemie- und Coronagesetzes-Novellen durch die Oppositionsmehrheit im Bundesrat - für acht Wochen auf Eis.

Quelle: Redaktion / hos