APA/APA/HUNDESTAFFEL BERGRETTUNG

Alpenvereinsgruppe bei Lawine im Pongau betroffen

Heute, 10:05 · Lesedauer 1 min

Bei dem Lawinenabgang am Samstagnachmittag im Salzburger Pongau im Bereich Finsterkopf im Großarltal mit fünf Toten hat es sich um eine geführte Gruppe des Alpenvereins gehandelt. Das teilte der Österreichische Alpenverein in einer Presseaussendung am Sonntag mit. Die Gruppe nahm im Rahmen eines "regulären Winterausbildungsprogramms" an der Tour teil, wie es hieß.

"Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freundinnen und Freunden der Verstorbenen und Verletzten. Die alpine Gemeinschaft trauert mit den Angehörigen", teilte Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins, in der Aussendung mit. Die genauen Umstände des Lawinenabgangs würden vor Ort von Experten des Alpenvereins und von den zuständigen Behörden untersucht.

"In unseren Kursen stehen Risikokompetenz und Sicherheitsbewusstsein an oberster Stelle", wird Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport des Österreichischen Alpenvereins, zitiert. Für die psychologische Betreuung wurde ein Kriseninterventionsteam aktiviert.

Zusammenfassung
  • Bei einem Lawinenabgang am Samstagnachmittag im Bereich Finsterkopf im Großarltal (Salzburger Pongau) sind fünf Mitglieder einer geführten Alpenvereinsgruppe ums Leben gekommen.
  • Die Gruppe nahm an einem regulären Winterausbildungsprogramm des Österreichischen Alpenvereins teil, wie der Verein am Sonntag in einer Aussendung bestätigte.
  • Die genauen Umstände des Unglücks werden derzeit von Experten des Alpenvereins und den zuständigen Behörden untersucht, während ein Kriseninterventionsteam für die psychologische Betreuung aktiviert wurde.