Affenbaby mit Mutterersatz wird zum Publikumshit in Japan
Makakenbabys klammern sich an ihre Mütter, um sich sicher zu fühlen und ihre Muskeln aufzubauen. Medienberichten zufolge zeigte Punchs Mutter nach dessen Geburt im Juli jedoch keinerlei Interesse an ihrem Jungen. Der Zoo von Ichikawa suchte daher nach einer Alternative, an der sich der kleine Makake festklammern kann - und bot Punch ein Orang-Utan-Kuscheltier an. "Er konnte es leicht greifen", sagte ein Tierpfleger dem Sender Fuji TV. "Vielleicht hat ihm auch gefallen, dass es wie ein Affe aussieht."
Das Drama um Punch löste im Internet Mitgefühl aus und brachte ihm eine treue Fangemeinde ein, die unter dem Hashtag #HangInTherePunch (etwa: Lass dich nicht unterkriegen, Punch!) regelmäßig Updates über den Affen postet. Inzwischen macht das verstoßene Affenkind Fortschritte: Nach Angaben seiner Tierpfleger integriert Punch sich allmählich in die Makaken-Herde des Zoos, indem er "andere spielerisch stupst und dafür gescholten wird".
Zusammenfassung
- Mehr als hundert Besucher versammelten sich am Freitag im Ichikawa-Zoo bei Tokio, um das sechs Monate alte Makakenbaby Punch zu sehen, das von seiner Mutter verstoßen wurde.
- Punch wurde zur Internet-Berühmtheit, nachdem Bilder viral gingen, auf denen er ein Orang-Utan-Kuscheltier als Mutterersatz mit sich trägt und so Mitgefühl und eine Fangemeinde unter dem Hashtag #HangInTherePunch gewann.
- Nach Angaben der Tierpfleger integriert sich Punch nun langsam in die Makaken-Herde des Zoos, indem er andere spielerisch anstupst und dafür gescholten wird.
