72-Jährige in Wien von Schwiegersohn zu Betrug angestiftet
Die Ermittler wurden auf die Frau aufmerksam, nachdem sie mehrmals versucht hatte, auf diverse nicht existierende Identitäten ausgestellte Rezepte im Raum Wien einzulösen. In einigen Fällen sei das auch gelungen, sagte eine Polizeisprecherin. Vor allem Narkotika und Substitol standen auf der Liste der beiden, vermutlich zum Weiterverkauf, hieß es weiter.
Bei einer Hausdurchsuchung in Wien-Ottakring stieß die Polizei dann auf den eigentlichen Verantwortlichen. Der 30-jährige Schwiegersohn der Frau steht im Verdacht der Urkundenfälschung, er verweigerte jedoch die Aussage. In der Wohnung wurden 26 weitere Rezepte mit Fantasienamen und einige Medikamente gefunden.
Zusammenfassung
- In Wien wurde eine 72-jährige Frau von ihrem 30-jährigen Schwiegersohn dazu angestiftet, gefälschte Rezepte in mehreren Apotheken einzulösen.
- Die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung in Wien-Ottakring 26 weitere gefälschte Rezepte mit Fantasienamen sowie Medikamente, nachdem die Frau mehrfach beim Einlösen auffiel.
- Der Schwiegersohn wurde vorläufig festgenommen, die 72-Jährige angezeigt; im Fokus standen vor allem Narkotika und Substitol, vermutlich zum Weiterverkauf.
