APA/APA/ÖAMTC/Schwarzenberger

59 Einsätze am Tag

21.650 Einsätze für ÖAMTC-Flugrettung im Jahr 2025

Vor 50 Minuten · Lesedauer 2 min

Die Crews der ÖAMTC-Flugrettung sind im Jahr 2025 zu 21.650 Einsätzen alarmiert worden. Das waren im Schnitt rund 59 Einsätze pro Tag, teilte der Mobilitätsclub am Freitag per Aussendung mit.

Am häufigsten erfolgte die Alarmierung einmal mehr nach internistischen und neurologischen Notfällen, das macht mit 10.159 Einsätzen 47 Prozent aller Rettungsaktionen aus.

Weitere häufige Einsatzgründe sind Unfälle in der Freizeit und im häuslichen Umfeld (zwölf Prozent) sowie Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Bereich (ebenfalls zwölf Prozent). 

Verkehrsunfälle waren nur in acht Prozent der Fälle Grund für den Einsatz eines ÖAMTC-Notarzthubschraubers.

Umfangreiche Trainings retten Leben

Vier saisonal betriebene Stützpunkte ergänzen während der Wintersaison das Netz der ÖAMTC-Flugrettung. Die Stützpunkte in Patergassen, Sölden, Hintertux und Zell am See wurden 2025 zu insgesamt 1.796 Einsätzen alarmiert. 

Auch hier spielte der Hubschrauber seinen Vorteil aus, sind doch die Einsatzgebiete in schneereichen, gebirgigen Regionen gelegen, die aus der Luft deutlich schneller erreichbar sind.

"Dass wir auch 2025 so vielen Menschen helfen konnten, ist das Ergebnis umfangreicher Trainings sowie perfekt eingespielter Teams - in der Luft wie am Boden. Vor Ort arbeiten unsere Crews Hand in Hand mit Partnerorganisationen - denn Lebensrettung ist und bleibt Teamarbeit", betonte Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

Zusammenfassung
  • Die ÖAMTC-Flugrettung wurde im Jahr 2025 zu 21.650 Einsätzen alarmiert, das entspricht rund 59 Einsätzen pro Tag.
  • Mit 10.159 Einsätzen (47 Prozent) waren internistische und neurologische Notfälle erneut der häufigste Alarmierungsgrund, während Unfälle in Freizeit, Haushalt und alpinem Bereich jeweils zwölf Prozent und Verkehrsunfälle acht Prozent ausmachten.
  • Vier saisonale Stützpunkte in Patergassen, Sölden, Hintertux und Zell am See wurden im Winter zu 1.796 Einsätzen gerufen und ermöglichten schnelle Hilfe in schneereichen Gebirgsregionen.