APA - Austria Presse Agentur

133 Corona-Neuinfektionen in Österreich

15. Juli 2020 · Lesedauer 2 min

Mit 133 Neuinfektionen ist am Mittwoch wieder ein Zuwachs von mehr als hundert Fällen in Österreich vermeldet worden, nachdem am Montag 51 und am Dienstag 73 publiziert wurden. Mit heutigem Stand (9.30 Uhr) sind österreichweit 710 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben. Derzeit befinden sich 96 Personen im Spital und davon zehn der Erkrankten auf Intensivstationen.

Bisher gab es in Österreich 19.154 positive Testergebnisse, gab das Innenministerium am Mittwoch bekannt. 710 Personen sind verstorben, eine mehr als am Dienstag, und 17.175 genesen. Bei den Neuinfektionen seit der letzten Meldung nach Bundesländern ist Wien mit 46 an erster Stelle, 31 Fälle werden aus Oberösterreich vermeldet, 25 aus Niederösterreich und 20 aus der Steiermark. Die restlichen zwölf Fälle wurden im Burgenland (fünf), Tirol (vier), Salzburg (zwei) und Kärnten (einer) verzeichnet. Keine weitere Infektion gab es in Vorarlberg.

In Oberösterreich entspannte sich demnach die Corona-Situation am Mittwoch nicht weiter. So meldete der Krisenstab insgesamt 532 Erkrankte. Der Cluster der Reiserückkehrer umfasst inzwischen 52 Fälle, jener der Freikirchen ist mit 238 Personen leicht gestiegen.

Der Krisenstab hat aktuell ein besonderes Augenmerk auf jene Fälle gelegt, die von Reisenden ausgehen. So sind seit Dienstag sieben neue positiv getestete Heimkehrer gemeldet worden. Vier waren in Kroatien, einer in Mazedonien, einer in Serbien und einer in Deutschland. Seit Mittwoch führt das Land Schwerpunktkontrollen von Bussen mit Arbeitern aus dem Westbalkan durch.

Auch der "Freikirchen"-Cluster ausgehend von Linz ist von 234 auf 238 Personen nach oben gegangen. Allgemein ist in Linz die Zahl der Corona-Kranken wieder angewachsen. Waren es am Dienstag noch 113 Personen, meldete Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) am Mittwoch 129 Erkrankungen, etwa 500 Personen befanden sich vorsorglich in Quarantäne. Zudem rief er Passanten der allgemein zugänglichen Freifläche des geschlossenen Lokals "Sandburg" an der Linzer Donaulände auf, ihren Gesundheitszustand zu beobachten, nachdem sich am Samstag, 11. Juli, eine inzwischen erkrankte Frau aus dem Bezirk Wels-Land dort aufgehalten hatte.

Quelle: Agenturen