10. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima

11. März 2021 · Lesedauer 1 min

Vor zehn Jahren ereignete sich das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans. In Japan gedenkt nun den insgesamt 15.900 Todesopfern der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe.

Zehn Jahre nach der Katastrophe gedenkt Japan am Donnerstag Tausender Todesopfer des Tsunamis von 2011 sowie des atomaren Supergaus von Fukushima. Kaiser Naruhito, Kaiserin Masako und Ministerpräsident Yoshihide Suga wollen in der Hauptstadt Tokio an einer Gedenkveranstaltung teilnehmen. Diese wird jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nur in reduzierter Form stattfinden. Im ganzen Land sind zudem weitere Zeremonien geplant.

2.500 Menschen noch immer vermisst

Am 11. März 2011 erlebte Japan das schwerste Erdbeben seiner Geschichte mit einer Stärke von 9,0 und einem anschließenden Tsunami. Insgesamt 15.900 Menschen kamen ums Leben. 2.500 werden noch immer vermisst (Stand: Dezember 2020). Hunderttausende Häuser wurden beschädigt. Im AKW Fukushima Daiichi kam es im Zuge der Naturkatastrophe zu einer Kernschmelze und damit zu einem Super-Gau. Wegen der radioaktiven Strahlung mussten 160.000 Anrainer fliehen. Es war die schlimmste Atomkatastrophe seit dem Unfall im ukrainischen AKW Tschernobyl 1986.

Quelle: Agenturen