APA - Austria Presse Agentur

Täglich fast zwei Millionen Neuinfektionen weltweit

07. Jan 2022 · Lesedauer 2 min

In den vergangenen sieben Tagen wurden bis Freitagnachmittag (16.45 Uhr MEZ) weltweit knapp 13,6 Millionen Infektionsfälle registriert, was einem massiven Anstieg von 64 Prozent im Vergleich zur Vorwoche entspricht.

Somit steckten sich in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich über 1,9 Millionen Menschen pro Tag mit dem Coronavirus an. Der bisherige Rekord stammt vom Frühjahr 2021, als zwischen dem 23. und 29. April täglich durchschnittlich knapp 817.000 Neuinfektionen gemeldet wurden.

Über 300 Millionen Infektionen

Weltweit hat die Zahl der Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn die Marke von 300 Millionen überschritten. Insgesamt wurden bis Freitagnachmittag rund um den Globus 300.042.439 Fälle gemeldet, wie die Nachrichtenagentur AFP auf Basis von Behördenangaben vorrechnet. Seit der Entdeckung der hochansteckenden Omikron-Variante im November melden viele Staaten Rekord-Infektionszahlen. Dies führte jedoch bisher nicht zu einem entsprechenden Anstieg der Todesfälle.

Europa mit höchsten Zahlen

Die Länder mit den weltweit höchsten Infektionsraten pro 100.000 Einwohnern befinden sich alle in Europa.

  1. Zypern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 3.468
  2. Irland mit 2.840
  3. Griechenland mit 2.415
  4. Montenegro mit 2.371
  5. Dänemark mit 2.362
  6. Frankreich mit 2.137

Als erstes nichteuropäisches Land kommt Australien auf Platz zwölf mit einer Inzidenz von 1.261.

Zum Vergleich: In Österreich war die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 482,6. 

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Todesfälle gehen zurück

Gleichzeitig wurden in den vergangenen sieben Tagen weltweit durchschnittlich 6172 Todesfälle pro Tag verzeichnet, das sind drei Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Höchststand war im Jänner 2021 mit durchschnittlich 14.803 Corona-Toten pro Tag erreicht worden. Das scheint die Erkenntnisse aus Studien zu bestätigen, wonach Omikron zwar ansteckender ist als die bisherigen Varianten, aber die Krankheitsverläufe weniger schwer sind.

Die von AFP zusammengetragenen Zahlen basieren auf den täglichen Meldungen der nationalen Gesundheitsbehörden. Ein erheblicher Teil der weniger schweren oder asymptomatischen Fälle bleibt aber trotz intensiverer Testung in vielen Ländern unentdeckt. Darüber hinaus unterscheiden sich die Teststrategien von Land zu Land.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam