APA - Austria Presse Agentur

Moderna dementiert Impfstoff-Lieferprobleme im April

07. Apr 2021 · Lesedauer 1 min

Moderna hat einen Medienbericht über mögliche Lieferausfälle seines Corona-Impfstoffs zurückgewiesen. Die Lieferungen im April seien "auf Kurs".

Das US-Biotechnologieunternehmen Moderna ist einem Bericht über Lieferausfälle seines Coronavirus-Impfstoffs entgegengetreten. "Moderna hat sich verpflichtet, alle vierteljährlichen vertraglichen Liefervereinbarungen mit der Europäischen Kommission und den einzelnen Mitgliedsstaaten einzuhalten", erklärte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch. Das Newsportal "businessinsider.de" hatte zuvor von einem möglichen Lieferausfall berichtet.

"Die Lieferungen im April sind auf Kurs, bei den Dosen die Bandbreiten zu erreichen, die den Regierungen zuvor genannt wurden", hieß es von Moderna-Seite. Auch das deutsche Gesundheitsministerium erklärte: "Moderna hat uns gegenüber keine Änderung von Lieferplänen kommuniziert."

Bericht über Ausfall von 878.000 Impfdosen

Das Nachrichtenportal "businessinsider.de" hatte zuvor unter Berufung auf deutsche Regierungskreise berichtet, dass eine für Ende April geplante Lieferung von bis zu 878.000 Moderna-Impfdosen ausfalle. Womöglich müssten geplante Impftermine abgesagt werden.

Moderna erklärte, das Unternehmen storniere keine Lieferungen. Je nach Verlauf der Produktion und Freigabe der Chargen könne es aber aktualisierte Lieferankündigungen geben. Höchste Qualität und die Sicherheit des Impfstoffs stünden im Vordergrund. "Moderna bleibt in engem Kontakt mit allen Regierungen und ist sich der Bedeutung der Lieferplanung für die Durchführung der Impfungen bewusst", hieß es.

Quelle: Agenturen / apb