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Maskenpflicht fällt fast überall, Impfpflicht weiter ausgesetzt

24. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Die Regierung verkündete am Dienstagvormittag, wie es mit Masken- und Impfpflicht weitergeht.

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) verkündeten, dass die Maskenpflicht nur noch im Gesundheitsbereich gilt, die Impfpflicht bleibt weiter ausgesetzt.

Maskenpflicht nur im Gesundheitsbereich

Rauch wolle nicht das Ende der Pandemie verkünden, es gebe aber eine "Atempause". Die Maskenpflicht werde daher "pausiert" - sie werde aber wieder kommen, so der Minister. Für vorerst drei Monate soll die Pflicht aber nur noch im Gesundheitsbereich - also in Spitälern, bei Ärzten und in Altenheimen - bleiben. In Supermärkten, Tankstellen, bei Veranstaltungen und in Öffis fällt die Pflicht vorerst ab 1. Juni.

Vogl: Fall der Maskenpflicht in Öffis nicht nachvollziehbar

Impfpflicht bleibt ausgesetzt

Die Impfpflicht sei eine Ultima Ratio, so Edtstadler. Laut Impfkommission sei eine Pflicht derzeit nicht gerechtfertigt. Die Situation sei eine ganz andere als zum Zeitpunkt der Beschlussfassung zur Impfpflicht. "Die Angemessenheit ist im Moment nicht gegeben. Ein Scharfstellen der Impfpflicht ist derzeit nicht gerechtfertigt." Dennoch betont die Ministerin: "Ich weiß, dass die Impfung vor einem schweren Verlauf schützt". Über den Sommer bleibt die Pflicht aber ausgesetzt.

Keine PCR-Tests mehr in Schulen

Außerdem fallen an den Schulen ab Juni die verpflichtenden PCR-Tests weg. Sollten in einer Klasse Fälle auftreten, können weiterhin Antigentests durchgeführt werden.

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Quelle: Redaktion / koa