APA - Austria Presse Agentur

Harter Lockdown: Delta-Variante erstmals in Neuseeland nachgewiesen

18. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Neuseeland hat einen landesweiten Lockdown verhängt. Die Delta-Variante wurde nachgewiesen, mittlerweile wurden sieben Fälle nachgewiesen.

Der Corona-Fall, der in Neuseeland zu einem landesweiten Lockdown geführt hat, hat sich als Fall der hochansteckenden Delta-Variante entpuppt. Bis Mittwoch wurden nach Angaben von Regierungschefin Jacinda Ardern vier weitere Fälle registriert. Außerdem meldete die Regierung noch zwei weitere positiv Getestete, in Summe gibt es jetzt sieben festgestellte Covid-19-Erkrankte in dem Land mit fünf Millionen Einwohnern.

Krankenhaus betroffen

In einem der fünf Delta-Fälle ist eine Krankenschwester in einem Krankenhaus von Auckland betroffen. Für die Klinik sei ein "interner Lockdown" verhängt worden, erklärte Ardern. Alle Mitarbeiter und Patienten würden nun getestet.

Die Ausbreitung des Virus rechtfertigt aus Sicht der Regierungschefin die Entscheidung für den am Dienstag verkündeten landesweiten Lockdown. "Dies zeigt, dass Stufe 4 (harter Lockdown) in diesem Stadium der richtige Weg ist", sagte sie dem Sender TVNZ. Die Regierung hatte sich dazu bereits entschlossen, als die erste heimische Übertragung seit sechs Monaten entdeckt worden war. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums handelte es sich um einen 58-Jährigen in Auckland, der größten Stadt des Landes.

Impfquote niedrig

Neuseeland gilt weltweit als Vorbild im Kampf gegen die Corona-Pandemie. In dem Land mit fünf Millionen Einwohnern gab es seit Beginn der Pandemie nur 26 Todesfälle durch Covid-19. Allerdings verläuft die Impfkampagne schleppend, nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung sind bisher vollständig geimpft.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam