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Corona-Infizierte in Österreich im Schnitt nur noch 38 Jahre alt

16. März 2021 · Lesedauer 1 min

Es stecken sich weitaus mehr jüngere Österreicher und Österreicherinnen an als betagte. Während bei der älteren Bevölkerungsgruppe die Zahlen stagnieren, verdoppeln sie sich teils bei Jungen.

Innerhalb eines Jahres hat sich der Altersschnitt Menschen, die sich mit Corona angesteckt haben, um 20 Jahre gesenkt, wie der "Kurier" errechnet hat. War ein Neuinfizierter im April 2020 noch durchschnittlich 56,7 Jahre alt, ist er inzwischen nur noch knapp über 38. Inzwischen ist ein Neuangesteckter in Österreich häufiger ein Kind, Jugendlicher oder zumindest noch berufstätig. Der "Kurier" beruft sich dabei auf Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) für die Kalenderwoche neun (1. bis 7. März).

Nur 1,6 Prozent der Neuansteckungen entfallen auf Über-86-Jährige und nur 3,2 Prozent auf die Altersgruppe zwischen 75 und 84. Die Treiber im Infektions-Geschehen sind zunehmend jünger. Bei der Altersgruppe von 15 bis 24 verdoppelten sich die Neuinfektionen innerhalb von zwei Wochen beinah um 1.200 auf rund 2.800.  Eine ähnliche, leicht abgeschwächte Entwicklung ist auch bei den 25- bis 34-Jährigen und den 45- bis 54-Jährigen zu beobachten. 

Größter Anstieg bei Kleinkindern unter 5 Jahren

Auch bei Kindern schnellen die Infektionszahlen hinauf. Mitte Februar wurden 1.278 Kinder zwischen 5 und 14 positiv getestet, aktuell sind es 2.218. Bei Kleinkindern unter fünf Jahren lag der Wert bei 272 und kletterte innerhalb eines Monats auf 513. 

Quelle: Redaktion / lam