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WM: Frankreich legt Berufung wegen aberkanntem Tor ein

01. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Da die "Equipe tricolore" bei der 0:1-Niederlage im dritten Fußball-WM-Spiel gegen Tunesien schon durch war, blieb das Ergebnis ohne Folgen. Möglicherweise könnte sich dieses noch ändern.

Die Franzosen legten gegen die Wertung der Partie Berufung ein, da dem Verband (FFF) zufolge die Aberkennung von Antoine Griezmanns Ausgleich "falsch" war.

Aberkennung erst nach Spielende

Der Atletico-Madrid-Stürmer hatte in der achten Minute der Nachspielzeit das vermeintliche 1:1 erzielt. Schiedsrichter Matt Conger pfiff in der Folge das Spiel ab, ehe sich danach der Video-Schiedsrichter einschaltete und der Treffer wegen einer Abseitsstellung von Griezmann zurückgenommen wurde. Die Argumentation des FFF beruft sich darauf, dass eine Entscheidung nach erfolgtem Schlusspfiff nicht mehr hätte revidiert werden dürfen. "Wir schreiben eine Beschwerde, weil Antoine Griezmanns Tor unserer Meinung nach falsch aberkannt wurde", teilte der FFF mit.

Kein großes Thema für Deschamps

Eine etwaige Revision hätte jedenfalls nur statistischen Charakter. Tunesien wäre so oder so ausgeschieden und Frankreich in jedem Fall Gruppensieger. Deshalb war das Thema auch für Deschamps kein Großes.  Die Tunesier ärgerten sich jedenfalls zuerst über den Ausgleich, brachen dann aber plötzlich wieder in Jubelströme aus. Diese kuriose Szene bekamen die französischen Fernseh-Zuschauer übrigens gar nicht mehr mit. Nach dem Schlusspfiff war der übertragende Kanal TF1 vom Sender gegangen. "Wir entschuldigen uns bei allen, die diesen Moment nicht live erleben konnten", hieß es in einer Mitteilung, die via sozialer Medien später verbreitet wurde.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo