Hartberg und WSG im Duell um ersten Sieg in der Qualigruppe

01. Apr. 2022 · Lesedauer 2 min

Rund vier Wochen nach dem 1:0-Sieg in Hartberg ist die WSG Tirol am Samstag (17.00 Uhr) neuerlich in der Steiermark gefordert. Ein Zähler fehlt den Wattenern auf den zehntplatzierten TSV, der ebenfalls gegen den Abstieg punkten will.

Die Situation in der Qualigruppe könnte enger kaum sein. "Die Mannschaft brennt darauf, sich für die Niederlage gegen Wattens zu rehabilitieren und damit in der Tabelle auch einen Schritt nach vorne zu machen", sagte TSV-Coach Klaus Schmidt.

Vor seinem dritten Spiel als Betreuer der Hartberger ist Schmidt nach zwei 0:0 gegen Altach und den LASK heiß auf den ersten Dreier. Gelingt der, könnten die Oststeirer, einen vollen Erfolg von Ried beim LASK vorausgesetzt, punktemäßig zum Leader der Qualifikationsgruppe aufschließen. Verlieren sie, könnte wiederum Schlusslicht Altach den Anschluss zum TSV schaffen.

Schmidt: "Defensiv konsequent agieren" 

"Dafür wird notwendig sein, dass wir defensiv weiter so konsequent agieren wie in den letzten Runden", betonte Schmidt, der neben einem Sieg auch noch auf einen Treffer von Dario Tadic und Co. wartet. "Genauso wichtig ist es aber, in der Offensive Lösungen zu finden, die zu Zählbarem führen." Linksverteidiger Thomas Kofler will endlich den "Dreier" - der bisher letzte datiert vom 28. November: "Damit wir aufatmen und uns vom Tabellenende lösen können."

Die Antwort auf die Frage nach dem System, mit dem Schmidt seine Elf aufs Feld schickt, bleibt auch für WSG-Coach Thomas Silberberger "ein Schuss ins Blaue. Schmidt hat bisher zwei Spiele in Hartberg gecoacht und dabei zwei verschiedene Systeme spielen lassen. Ich glaube nicht, dass er gegen uns so wie gegen den LASK mit Fünferkette spielen lässt. Aber unabhängig vom Trainer wissen wir, dass Hartberg von der Spielanlage her eine sehr unangenehme Mannschaft ist", stellte der 48-Jährige klar.

In der Qualigruppe geriet seine Truppe erst beim LASK 0:6 unter die Räder, spielte dann gegen die Admira 0:0. Silberberger sah einen "couragierten" Auftritt, bei dem man sich nicht belohnte, das soll gegen Hartberg nachgeholt werden - und so wie Hartberg hat man in der zweiten Saisonphase noch nicht getroffen. "Wir wissen aber, dass die Trauben in Hartberg hoch hängen. Die Mannschaft weiß, um was es geht. Wir sind bereit."

Quelle: Agenturen / mpa