APA/APA (dpa)/Matthias Balk

Torjubel von Kalajdzic, Gregoritsch in deutscher Bundesliga

05. Feb. 2022 · Lesedauer 3 min

Doppelten rot-weiß-roten Torjubel hat es am Samstag in der 21. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga gegeben. Stuttgarts Sasa Kalajdzic meldete sich im vierten Spiel nach seiner langen Verletzungspause mit dem ersten Saisontor zurück, konnte die 2:3-Niederlage gegen Oliver Glasners Frankfurter dennoch nicht verhindern. Michael Gregoritsch legte mit seinem fünften Saisontor den Grundstein für Augsburgs im Abstiegskampf wichtigen 2:0-Heimsieg über Union Berlin.

Weiter in Not ist hingegen Trainer Adi Hütter mit Borussia Mönchengladbach. Nach einem 1:1 bei Arminia Bielefeld liegt die Truppe von Stefan Lainer (spielte durch) nur noch zwei Zähler vor dem Relegationsplatz, den der VfL Wolfsburg am Sonntag aber verlassen kann. Augsburg liegt dazwischen einen Punkt vor den Wolfsburgern. Prekär bleibt die Lage bei Stuttgart, das weiter auf dem 17. Platz liegt.

Kalajdzic-Tor zu wenig für VfB 

Kalajdzic war in der 70. Minute per Kopf zur Stelle, es sollte aber nicht beim 2:2 bleiben. Ajdin Hrustic, der schon das 2:1 (47.) erzielt hatte, traf sieben Minuten nach dem Wiener zur neuerlichen Führung, die schließlich Bestand hatte. Die Frankfurter, bei denen Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker erst in den Schlussminuten eingewechselt wurden, holten den ersten Sieg im Jahr 2021 und bleiben als Neunter nahe den Europacup-Rängen.

Der Augsburger Gregoritsch profitierte in der 16. Minute von der viel zu riskanten Spieleröffnung durch Union-Goalie Andreas Luthe, der abgefangene Ball prallte zum Steirer, der aus zehn Metern seelenruhig einschoss und seine gute aktuelle Form unterstrich. Alle seine Treffer erzielte der 27-Jährige in den jüngsten neun Partien. Andre Hahn (59.) machte den Sack zu, Union verpasste es mit Kapitän Christopher Trimmel, zumindest bis zum Sonntag an Leverkusen vorbei auf Rang drei vorzustoßen.

Köln besiegt Freiburg 

Als Sechster nur noch zwei Punkte hinter den Berlinern liegt der 1. FC Köln. Mit Florian Kainz (bis 85.), Dejan Ljubicic (bis 77.) und Louis Schaub (ab 85.) behielt man gegen Freiburg von Philipp Lienhart mit 1:0 die Oberhand. Für die Entscheidung sorgte einmal mehr Goalgetter Anthony Modeste mit seinem 14. Saisontor (23.). Auch das fünftplatzierte Freiburg kam damit nicht von der Stelle.

Hütter durfte im ersten Spiel nach dem Wirbel um den Rückzug von Manager Max Eberl mit dem 1:1 bei Bielefeld nicht unzufrieden sein. Das Tor sieben Minuten vor der Pause durch Alassane Plea hatte sich nicht angekündigt. Erst nach Wiederbeginn wurden die Gäste stärker, es reichte aber nicht mehr. Bei der Arminia spielte Patrick Wimmer durch, Alessandro Schöpf (63.) und Manuel Prietl (87.) wurden eingewechselt.

Mainz und Karim Onisiwo versetzten den internationalen Ambitionen Hoffenheims mit einem 2:0-Heimsieg einen weiteren Dämpfer. Aufseiten der Sieger wurde Kevin Stöger im Finale eingetauscht (87.), bei Hoffenheim wirkten Stefan Posch (bis 63.), Christoph Baumgartner und Florian Grillitsch (beide ab 62.) mit.

Quelle: Agenturen