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Tennis: Djokovic fertigte De Minaur im Melbourne-Achtelfinale ab

23. Jan. 2023 · Lesedauer 3 min

Tennis-Star Novak Djokovic ist weiter im Rennen um seinen 22. Grand-Slam-Turniersieg.

Tennis-Star Novak Djokovic ist weiter im Rennen um seinen 22. Grand-Slam-Turniersieg. Der am linken Oberschenkel angeschlagene Serbe fertigte den Australier Alex de Minaur am Montag im Achtelfinale der Australian Open mit 6:2,6:1,6:2 ab. Der neunfache Melbourne-Sieger präsentierte sich dabei in bester Form. In der Runde der letzten acht wartet auf Djokovic der Russe Andrej Rublew, der einen Krimi gegen den Dänen Holger Rune 6:3,3:6,6:3,4:6,7:6(11:9) gewann.

De Minaur ohne Chance

Lokalmatador De Minaur konnte nur in der Anfangsphase dagegenhalten, nach einem Zu-Null-Break auf 4:2 und einem weiteren Game ohne Punktverlust für Djokovic zum 5:2 stand die Nummer 22 des Turniers auf verlorenem Posten. Nach 35 Minuten verwertete der ehemalige Ranglistenerste seinen ersten Satzball. Danach zog er schnell wieder auf 4:0 davon und behielt, diesmal nach 40 Minuten, mit 6:1 die Oberhand. In dieser Tonart ging es auch im dritten Satz weiter, wo es nach einem Doppelbreak gleich einmal 3:0 stand. Der 23-Jährige konnte bei 1:5 einen Matchball abwehren, danach servierte Djokovic aber nach nur 2:06 Stunden aus.

Djokovic wollte "Partie schnell gewinnen"

"Ich wollte die Partie unbedingt schnell gewinnen, das war mein Ziel, weil ich mit einigen Umständen kämpfen muss, die gar nichts mit dem Platz zu tun haben", sagte Djokovic. Verletzungstechnisch habe er aber diesmal keine Probleme gehabt. "Man hat nichts gemerkt und ich habe nichts gespürt", war der Serbe zufrieden. Er müsse allen danken, die ihm in dieser schwierigen Phase geholfen hätten. Leistungstechnisch war er mit seinem Auftritt vollauf zufrieden. "Es war das beste Match, dass ich in diesem Jahr bisher gespielt habe", betonte Djokovic.

Rublew wartet

Für den 92-fachen ATP-Turnier-Champion kommt es nun in seinem 13. Melbourne-Viertelfinale erst zum vierten Duell mit Rublew. 2021 und 2022 hatte der Serbe in der Gruppenphase der ATP Finals die Oberhand behalten, Rublew nur 2022 im Belgrad-Finale in drei Sätzen. Rublew ist im Melbourne Park auf Position fünf gesetzt, unmittelbar hinter Djokovic. Auch im Ranking sind die beiden Akteure mit den Position fünf bzw. sechs "Nachbarn". Rublew kämpft erst zum zweiten Mal nach 2021 in Melbourne um den Halbfinaleinzug, damals hatte er gegen Daniil Medwedew in drei Sätzen verloren.

Rublew kämpfte Rune nieder, dank eines tollen Comeback im Entscheidungsdurchgang. "Ich glaube, ich habe noch nie so ein Comeback in einem Match hingelegt. Deshalb ist der Sieg auch so besonders für mich, noch dazu bei so einem speziellen Turnier", resümierte der Russe. Die Partie sei keine Achterbahnfahrt gewesen. "Das ist, als ob dir einer eine Waffe an den Kopf legt. Achterbahnfahren ist leichter", so Rublew schmunzelnd. Er sei einfach nur glücklich, das Match gewonnen zu haben. "Ich zittere immer noch."

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo