APA - Austria Presse Agentur

Sturm macht Kampf um Rang zwei mit 4:1 gegen Rapid zu Krimi

16. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Der Kampf um Rang zwei in der Fußball-Bundesliga wird zum Last-Minute-Krimi. Rapid kassierte am Sonntag in der 31. Runde bei Sturm Graz nach einer 1:0-Führung noch eine klare 1:4-Niederlage und liegt damit nur noch aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Steirern auf Rang zwei. Der LASK kann hingegen durch eine 2:5-Abfuhr gegen Meister Salzburg bestenfalls Vierter werden. Kontrahent um diesen Platz ist der WAC nach einem 2:2-Remis am Innsbrucker Tivoli bei WSG Tirol.

Rapid hat am kommenden Samstag den LASK zu Gast, die Steirer treten beim fünftplatzierten WAC an. Nach dem Führungstreffer von Ercan Kara (20.) war der Vizemeistertitel für die Hütteldorfer zum Greifen nahe, Otar Kiteishvili (60.), Kelvin Yeboah (72.), der Ex-Rapidler Andreas Kuen (79.) und Ivan Ljubic (92.) sorgten aber für die verdiente Wende. Damit ging Sturm nach acht sieglosen Anläufen wieder einmal als Gewinner aus einem Duell mit Rapid hervor. Die Wiener kassierten bereits die dritte Niederlage in Folge.

In einer wilden Partie brachte Johannes Eggestein den LASK gegen Salzburg nur kurz in Führung (19.). Enock Mwepu (20.) und Noah Okafor (21.) drehten die Partie postwendend. Durch Patson Daka (44.) und Karim Adeyemi (67., 72.) wurde die Angelegenheit deutlich. Nicht ins Gewicht fielen letztlich ein verschossener Elfmeter von Eggestein (70.), ein Platzverweis von Salzburgs Antoine Bernede (72./Gelb-Rot) und ein Tor von LASK-Joker Dominik Reiter (84.).

Während Salzburgs Heimspiel gegen Tirol vor allem im Zeichen der Titelparty vor dann wieder erlaubten 3.000 Zuschauern steht, könnte der LASK nach dem Saisonkehraus bei Rapid sogar noch auf Platz fünf abrutschen. Der drei Punkte dahinter liegende WAC würde bei Punktegleichheit vorgereiht.

In der dritten Partie des Abends ging der WSG Tirol durch Zan Rogelj (13.) in Führung. Dank der Treffer von Dejan Joveljic (62., 69.) schien der WAC das Match gedreht zu haben, dann aber schlug Benjamin Pranter zu (73.) und sorgte für den Ausgleich. Der Einwechselspieler vergab in der 92. Minute noch einen Elfmeter. Dominik Baumgartner sah zuvor Gelb-Rot.

Quelle: Agenturen