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Sorgen um Gesundheit Pelés: Fußball-Legende hat "Hoffnung"

04. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Angesichts der jüngsten Medienberichte über seinen Gesundheitszustand hat sich die brasilianische Fußball-Legende Pelé (82) in den sozialen Netzwerken an seine Fans gewandt.

"Meine Freunde, ich möchte, dass alle ruhig bleiben und positiv denken. Ich bin stark, habe viel Hoffnung und setze meine Behandlung fort", schrieb der dreifache Weltmeister am Samstag auf Instagram. Die Zeitung "Folha de S. Paulo" hatte zuvor berichtet, Pelé erhalte nur noch palliative Pflege.

Die Palliativmedizin umfasst die Behandlung von Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Pelé war am Dienstag ins Krankenhaus gebracht worden. "Ich glaube fest an Gott, und jede Botschaft der Liebe, die ich von euch aus der ganzen Welt erhalte, gibt mir neue Kraft", ließ Pelé weiters wissen.

Überprüfung der Chemotherapie

Dazu veröffentlichte Pelé ein medizinisches Bulletin des Hospitals Albert Einstein in São Paulo. "Edson Arantes do Nascimento wurde zur erneuten Überprüfung seiner Chemotherapie gegen einen im September 2021 festgestellten Dickdarmtumor aufgenommen. Er setzt die Behandlung fort und ist in einem stabilen Zustand", hieß es in der Mitteilung. "Er hat auch gut auf die Behandlung der Atemwegsinfektion reagiert und in den letzten 24 Stunden keine Verschlechterung gezeigt." Seine Tochter Kely do Nascimiento teilte mit, es werde lediglich die Medikation ihres Vaters neu eingestellt.

Der frühere Stürmerstar von Brasilien, dem FC Santos und New York Cosmos hatte noch am Donnerstag via Instagram gepostet, dass er für den monatlichen Check im Spital sei und er allen Fans für die erhaltenen Unterstützungsmitteilungen danke. Er postete auch ein Foto seines Gesichts, das auf ein Gebäude in Katar projiziert wurde, neben einer Nachricht mit dem Text "Werde bald gesund".

Ein Bild von Pele auf einem Turm in Katar.AFP

Ein Bild mit Genesungswünschen an Pelè auf einem Turm in Katar.

Die Zeitung "Folha de S. Paulo" schrieb indes, Pelé spreche nicht mehr auf die Chemotherapie an. Die Krebsbehandlung im Hospital sei ausgesetzt worden, er erhalte nur noch palliative Pflege. Er bekomme beispielsweise Medikamente gegen die Schmerzen und die Kurzatmigkeit.

Quelle: Agenturen / Redaktion / koa