Schwimm-Sportdirektor Bär (56) unerwartet verstorben
"Walter hat den Sport zu 150 Prozent gelebt, wir sind schockiert" sagte OSV-Präsident Arno Pajek. "Unsere Gefühle sind bei der Familie. Schade, dass solche Leute immer zu früh diese Welt verlassen." OSV-Vizepräsident Jann Siefken sah Bär als Herzstück des Verbandes: "Dieser Verlust ist menschlich und sportlich nicht zu verkraften." OSV-Finanzreferent bzw. Ex-OSV-Generalsekretär Thomas Unger meinte: "Walter war der Motor des österreichischen Schwimmsports. Er war nicht nur Sportdirektor, er war Seelentröster, Motivator und Visionär. Neben seiner Familie war der OSV seine Lebensaufgabe."
Bär hatte seine Schwimm-Karriere als Athlet begonnen, war Trainer in Eisenstadt und in der Zeit von Maxim Podoprigora beim ASV Wien u.a. zusammen mit Andrzej Szarsyski. Vor dem Umstieg in den Verband war der Familienvater Coach im Leistungszentrum Südstadt.
Zusammenfassung
- OSV-Sportdirektor Walter Bär ist am Dienstagvormittag im Alter von 56 Jahren völlig unerwartet verstorben.
- Seit 1. September 2018 war Bär Sportdirektor des österreichischen Schwimmverbands und maßgeblich für die sportlichen Erfolge der letzten Jahre mitverantwortlich.
- Funktionäre wie OSV-Präsident Arno Pajek würdigten Bär als "Motor des österreichischen Schwimmsports" und betonten die große menschliche und sportliche Lücke, die sein Tod hinterlässt.
