APA - Austria Presse Agentur

Salzburg und LASK starten aus der Winterpause

23. Jan 2021 · Lesedauer 3 min

Mit Red Bull Salzburg und dem LASK starten am Sonntag der Titelfavorit und einer der großen Herausforderer aus der Winterpause in die Fußball-Bundesliga. Salzburg ist um 14.30 Uhr zu Gast beim SCR Altach. Der LASK empfängt um 17.00 Uhr zum Abschluss der 13. Runde das Überraschungsteam von WSG Tirol, das nach einem erfolgreichen Herbst mit einer Teilnahme an der begehrten Meisterrunde spekulieren darf.

Der Auftakt ins Fußball-Jahr 2021 am Sonntag (14.30 Uhr) in Altach läutet für Meister Salzburg wieder intensive Wochen ein. Zehn Spiele haben die "Bullen" inklusive Europacup bis Ende Februar zu absolvieren, ein erfolgreicher Bundesliga-Start soll dafür Extra-Schwung verleihen. Das bisher letzte Duell im Ländle verloren die Salzburger im vergangenen Frühjahr 2:3. Trainer Jesse Marsch stellte seine Truppe auf ein Kampfspiel ein.

Die Stammspieler Sekou Koita und Mohamed Camara, in deren Dopingverfahren seitens der UEFA bisher keine Suspendierung ausgesprochen wurde, sind einsatzfähig. Ein Urteil der UEFA erwarten die Salzburger Ende Februar/Anfang März. Nach dem Abgang von Dominik Szoboszlai nach Leipzig könnte US-Jungstar Brenden Aaronson (Marsch: "Er ist bereit") sein Debüt geben, auch Luka Sucic oder der wieder fitte "Sechser" Anthony Bernede werden im Mittelfeld künftig vermehrt Einsatzminuten kommen. Marsch erklärte glücklich: "Jeder Spieler ist gesund."

Altach ist mit personellen Problemen konfrontiert. Mit Alain Wiss, Samuel Oum-Gouet, Berkay Dabanli, Daniel Nussbaumer (alle verletzt) und Johannes Tartarotti (Grundwehrdienst) fehlt ein Quintett mit Qualität. Salzburg-Leihspieler Csaba Bukta (19) könnte nach wenigen Tagen im Mannschaftstraining gleich gegen seinen Stammverein auf einer offensiven Außenbahn debütieren. Das Augenmerk von Altach-Coach Alex Pastoor lag in der Vorbereitung angesichts von 27 Gegentreffern "auf der defensiven Kompaktheit".

Im abschließenden Spiel der Rund empfängt die Heimmacht der Bundesliga eine Überraschungsmannschaft. Sechs Siege in sechs Heimspielen mit 18:1 Toren geben dem LASK trotz des baustellenbedingten Umzugs nach Pasching Zuversicht vor der Partie gegen WSG Tirol. Dominik Thalhammer verspürte vor dem Start ins neue Jahr auch "einen unglaublichen Drive in der Mannschaft". "Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung mit guten Trainingsmöglichkeiten", merkte der Chefcoach des LASK an. "Zur ultimativen Spielkontrolle hin, das ist unser Ziel", so Thalhammer.

Für die Linzer soll der Auftakt eine gute Basis für die kommenden schwierigen Spiele gegen den WAC (auswärts) und Rapid (heim) bilden. Während die Abrissarbeiten des Linzer Stadions auf Hochtouren laufen, müssen sich Gernot Trauner und Co. dabei wieder auf das deutlich kleinere Spielfeld in Pasching einstellen. Ein Fragezeichen steht hinter einen Einsatz des neuen Stürmers Matias Succar. Der Peruaner ist angeschlagen. Johannes Eggestein dürfte demnach wieder als LASK-Mittelstürmer einlaufen. Verteidiger Philipp Wiesinger fehlt aufgrund einer Gelb-Sperre.

Gegner WSG erspielte sich den guten Tabellenplatz mit bisher überraschend starken Leistungen und tankte in den Testspielen noch einmal Selbstvertrauen. "Drittes Spiel, dritter Sieg. Langsam wird's unheimlich", hieß es nach dem 3:1 gegen Meister Salzburg auf der Club-Homepage. Auffallend agierte vor allem Juventus-Leihgabe Nikolai Baden Frederiksen, der seine Fitness-Defizite aus dem Herbst aufgeholt haben soll und mit vier Toren bester Schütze der Vorbereitung war.

Die Tiroler können recht entspannt in die schwierige Partie gehen. Als Außenseiter und erster Abstiegskandidat für "neuneinhalb von zehn Experten" vor der Saison meinte WSG-Coach Thomas Silberberger: "Zu verlieren haben wir nichts, zu gewinnen ist alles."

Quelle: Agenturen