APA - Austria Presse Agentur

Salzburg schlägt Sturm mit 4:1 - LASK neues Schlusslicht

24. Okt 2021 · Lesedauer 3 min

Tabellenführer Red Bull Salzburg hat im Schlager der 12. Runde der Fußball-Bundesliga gegen Sturm Graz einen klaren 4:1-Heimsieg gefeiert. RB-Stürmer Karim Adeyemi traf gegen den Liga-Zweiten doppelt. Österreichs Serienmeister weist nun bereits elf Zähler Vorsprung auf Sturm auf. Rapid kam unterdessen in Hartberg nicht über ein 1:1 hinaus, während der SCR Altach beim LASK mit 1:0 gewann. Die Linzer bleiben damit in der Liga weiter in der Krise und sind neuer Tabellen-Letzter.

Den elften Liga-Sieg der Salzburger im zwölften Spiel fixierten vor 16.512 Zuschauern Rasmus Kristensen (5.), Doppel-Torschütze Karim Adeyemi (22., 81.) und Goalie Jörg Siebenhandl mit einem Eigentor (74.). Jakob Jantscher war zwischenzeitlich der Anschlusstreffer zum 1:2 (50.) geglückt, für ihn war es der siebente Saisontreffer. Damit ist er gleichauf mit seinem Teakollegen Kelvin Yeboah die Nummer zwei in der Liga hinter Adeyemi, der seine Führung mit nun zehn Treffern ausbaute.

Salzburg ließ nach dem 3:1-Erfolg in der Champions League gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch überhaupt keinen Leistungsabfall erkennen, ist im Kalenderjahr 2021 in Liga-Heimspielen weiter unbesiegt und hat zu Hause nun schon in 43 Ligapartien in Folge getroffen. Bei Sturm zeigt die Tendenz nach unten, vier der jüngsten fünf Pflichtspiele wurden verloren, darunter zuletzt das 0:1 in der Europa League gegen Real Sociedad am Donnerstag.

Der LASK ist unterdessen endgültig ganz unten angekommen. Trotz spielerischer Dominanz unterlagen die Linzer im Kellduell zuhause Altach 0:1 und übernahmen die Rote Laterne von der WSG Tirol, die bereits am Samstag bei der Admira mit 1:0 gesiegt hatte. Der LASK agierte wenige Tage nach dem Sieg in der Conference League mit einigen personellen Änderungen, aber auch einer taktischen Anpassung: Statt der gewohnten Dreier- gab es diesmal eine defensive Viererkette. Die musste allerdings nur recht selten in den Notfallmodus schalten, weil die Altacher kaum offensiv auffällig wurden.

Der LASK diktierte das Geschehen, erspielte sich aber wie so oft in den vergangenen Wochen zu wenige Chancen bzw. verwertete sie nicht. Das offensive Unvermögen sollte sich spät rächen. Nachdem schon Manuel Thurnwald infolge einer Umschaltaktion solo an LASK-Goalie Alexander Schlager gescheitert war (76.), schickte Noah Bischof wenig später mit seinem ersten Oberhaustreffer den LASK ins Tal der Tränen: Nosa Edokpolor bediente den 18-Jährigen Stürmer, und der schoss trocken ins lange Eck ein. Altach feierte den ersten "Dreier" nach sieben Partien.

Rapid hatte quasi ein Deja-vu: Die Hütteldorfer führten am Sonntag durch ein Tor von Taxiarchis Fountas (11.) lange mit 1:0, ehe Thomas Rotter in der 97. Minute der Ausgleich gelang. Vor acht Tagen hatte Rapid bei Austria Klagenfurt in Überzahl in der 87. Minute das 1:1 kassiert. Zu allem Überfluss schied Leo Greiml mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung aus. Rapid wartet somit weiterhin auf den ersten Liga-Auswärtssieg in dieser Saison.

Es bleibt weiterhin sehr eng in der unteren Tabellenhälfte. Mit 14 Zählern auf dem Konto ist Hartberg Sechster. Altach (8.) hat so wie die Admira (7.), Ried (9.) und Rapid (10.) 13 Punkte, die WSG 12, der LASK 10. Selbst der Vierte Austria, ist nur durch fünf Zähler von den Oberösterreichern getrennt.

Quelle: Agenturen