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Rodler Jonas Müller in St. Moritz Dritter

Heute, 10:26 · Lesedauer 1 min

Der Olympia-Zweite Jonas Müller hat in seinem letzten Saisonrennen im Kunstbahnrodel-Weltcup in St. Moritz Rang drei belegt. Der Vorarlberger musste am Sonntag nach Halbzeitführung die deutschen Asse Max Langenhan und Felix Loch noch vorbeilassen. Wolfgang Kindl landete an der vierten Stelle. Im Gesamtweltcup hat Müller vor dem Finale kommendes Wochenende in Altenberg zwar nur 16 Punkte Rückstand auf Loch, der ÖRV-Athlet wird die letzte Station aber auslassen.

Müller scheut die ungeliebte Bahn in Altenberg aufgrund des für ihn zu hohen Risikos, weshalb er trotz der Chance auf die große Kristallkugel wie auch schon im Vorjahr nicht antreten wird. In St. Moritz lag er 0,758 Sekunden hinter Olympiasieger Langenhan, auf Loch fehlten ihm 0,411. "Es ist sehr schwierig hier zweimal voll zu treffen, es haben fast alle Probleme gehabt, so gesehen bin ich mit dem dritten Rang nicht unzufrieden. Wie bereits im Vorjahr werde ich Altenberg auch diesmal auslassen. Mir ist das Verletzungsrisiko auf dieser Bahn einfach zu groß, die Entscheidung kommt nicht spontan, sondern stand schon seit längerem fest", sagte Müller.

Nico Gleirscher belegte Platz acht. David Gleirscher bestand aufgrund eines technischen Gebrechens die Materialkontrolle nicht und wurde disqualifiziert.

Zusammenfassung
  • Jonas Müller wurde beim Weltcup-Rennen in St. Moritz nach Halbzeitführung mit 0,758 Sekunden Rückstand auf Max Langenhan und 0,411 Sekunden auf Felix Loch Dritter.
  • Im Gesamtweltcup liegt Müller vor dem Finale in Altenberg nur 16 Punkte hinter Loch, wird aber wegen des hohen Verletzungsrisikos wie schon im Vorjahr nicht mehr antreten.
  • Wolfgang Kindl belegte Platz vier, Nico Gleirscher wurde Achter und David Gleirscher nach einem technischen Gebrechen disqualifiziert.