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Ried, LASK und Klagenfurt mit Mühe ins Cup-Viertelfinale

18. Okt. 2022 · Lesedauer 3 min

Die Fußball-Bundesligisten SV Ried, Austria Klagenfurt und LASK sind am Dienstag mit Mühe ins Cup-Viertelfinale eingezogen. Die Rieder drehten bei Zweitliga-Tabellenführer SV Horn einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen 3:2-Sieg. Das Goldtor erzielte Oliver Kragl in der Nachspielzeit (91.). Der LASK rang mit einem 2:1 (1:1) beim FAC ebenso auswärts einen Zweitligisten nieder. Das gelang auch Klagenfurt mit 2:1 (1:1) beim FC Dornbirn.

Ried landete nach Ligaerfolgen beim WAC (2:1) und gegen Rapid (1:0) den dritten Sieg in Folge. Um diesen musste der Cup-Finalist der vergangenen Saison aber gehörig zittern. Die Innviertler lagen im Waldviertel nach Toren von Okan Yilmaz (16.) und Patrik Mijic (18.) früh mit zwei Toren zurück. Eine folgende Rote Karte für Horns Niklas Hoffmann nach einem Foul kam ihnen aber entgegen (24.).

Der zur Pause eingewechselte Seifedin Chabbi (53.) und Stefan Nutz (68.) nutzten die numerische Überlegenheit nach Seitenwechsel zum Ausgleich. Die Entscheidung führte Kragl im Finish nach einem Abpraller herbei. Der deutsche Ried-Rückkehrer beförderte den Ball von außerhalb des Strafraumes ins leere Tor, nachdem Horn-Keeper Fabian Ehmann den ersten Matchball von Chabbi im Eins-gegen-Eins mit einer Fußabwehr vereitelt hatte.

LASK-Coach Dietmar Kühbauer bot in Wien vor 2.000 Zuschauern beim FAC seine nominell stärkste Elf auf und die übernahm auch von Beginn weg das Kommando. Rene Renner münzte die Überlegenheit nach 23 Minuten mit einem satten Linksschuss zur Gästeführung um - zur Freude der rund 300 mitgereisten Fans, die zuvor aufgrund der Rosa-Dressenwahl erneut die ersten 19 Minuten mit stummem Protest verfolgt hatten. Kurz darauf netzte auch Thomas Goiginger (30.), stand dabei jedoch im Abseits.

Der FAC kam nicht oft vor das Tor des Ex-FAC-Keepers Alexander Schlager, agierte aber bei einer Standardsituation eiskalt: Nach einem Freistoß von Paolino Bertaccini köpfelte Marcel Monsberger zum Ausgleich ein (39.). In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine offene Partie, in der auch der Zweitligist seine Chancen vorfand. Marcus Maier verpasste die FAC-Führung mit einem Stangenschuss nur knapp (59.). Schlager parierte zudem gegen Alexander Mankowski (73.). Das rächte sich kurz vor Schluss, als Goiginger das Leder nach einem Michorl-Eckball zum Sieg ins Tor spitzelte (89.).

Kühbauer zeigte sich nach der Partie erleichtert. "Wir haben in der ersten Hälfte ein sehr gutes Spiel gemacht, wo wir eigentlich höher führen müssen. Wir hätten uns leichter getan, wenn wir da den Sack schon zugemacht hätten. Mit dem Ausgleichstreffer war dann klar, dass es jetzt eine heißere Geschichte wird", erklärte der 51-Jährige gegenüber der APA. "Die Jungs sind aber zurückgekommen und was noch wichtiger ist, dass wir in der nächsten Runde stehen."

Auch Klagenfurt hatte in Dornbirn kein leichtes Spiel. Die Vorarlberger hatten in der zweiten Cup-Runde mit dem TSV Hartberg bereits einen Bundesligisten eliminiert. Auch diesmal hielten sie lange mit. Der Brasilianer Renan egalisierte mit seinem fünften Cup-Treffer in dieser Saison in der 39. Minute die Klagenfurter Führung durch Nicolas Wimmer (18.). Für die Entscheidung sorgte Christopher Cvetko (82.). Der Favorit aus Kärnten eliminierte nach Admira Dornbirn (8:1) und SW Bregenz (5:0) das dritte "Ländle"-Team in Folge.

Vorarlberg ist damit im Cup nicht mehr vertreten. Die beiden Bundesligisten SCR Altach und Austria Lustenau hatten sich wie Hartberg bereits in der 2. Runde verabschiedet. Im einzigen Achtelfinal-Duell zweier Bundesligisten zog die WSG Tirol mit 1:4 gegen Rapid den Kürzeren. Acht von zwölf Oberhaus-Clubs sind damit noch im Bewerb vertreten. Titelverteidiger Red Bull Salzburg gastiert am Mittwoch (20.30 Uhr) bei der Admira. Neben dem Grazer Derby GAK - Sturm trifft Blau-Weiß Linz auf den WAC (jeweils 18.00 Uhr). Abgeschlossen wird das Achtelfinale am Donnerstag in Wien mit Sport-Club gegen Austria.

Quelle: Agenturen