APA - Austria Presse Agentur

Reals Alaba geht in Barcelona in seinen ersten "Clasico"

22. Okt 2021 · Lesedauer 2 min

David Alaba geht in seinen ersten "Clasico", Yusuf Demir wird aller Voraussicht nach nur den Zuschauer geben. Die Vorzeichen vor dem Duell zwischen Barcelona und Real Madrid am Sonntag (16.15 Uhr) im Camp Nou sprechen eher für die Gäste. Real hat beim 5:0 in der Champions League gegen Donezk zuletzt zu überzeugen vermocht. Die Katalanen würden den Erzrivalen mit einem Heimsieg aber hinter sich lassen.

Als Siebenter liegt Barcelona derzeit zwar fünf Plätze, aber nur zwei Zähler hinter den zweitplatzierten Madrilenen. Diese sind mit 22 geschossenen Treffern die Torfabrik von LaLiga. Vor allem Karim Benzema befindet sich in Topform. Der Franzose hat in der Meisterschaft schon neunmal getroffen und sieben Tore vorbereitet. Sturmpartner Vinicius Junior weiß ebenfalls zu gefallen. In elf Pflichtspielen der Saison gelangen dem 21-jährigen Brasilianer sieben Treffer.

Barcelonas Trumpf im Prestigevergleich soll Ansu Fati werden. Der 18-Jährige ist aus der Riege jener Youngsters, die Barcelona und dem nach wie vor angezählten Trainer Ronald Koeman eine rosigere Zukunft bescheren sollen. Gavi und der aktuell verletzte Pedri sind ebenfalls Stammkräfte. Der 18-jährige Demir war zu Beginn der Saison aufgrund einiger verletzter Offensivleute ebenfalls dabei. Durch die Comebacks von Fati und zuletzt Sergio Aguero sind die Einsatzchancen der Rapid-Leihgabe allerdings rapide gefallen.

Neben Fati, der seinen Vertrag in dieser Woche samt einer Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro bis 2027 verlängerte, soll Memphis Depay für die kreativen Momente im Spiel der Blaugrana sorgen. Alaba will dies unterbinden. Der Wiener war gegen Donezk wieder in der Innenverteidigung gesetzt, nachdem er zuletzt beim 1:2 in der Liga gegen Espanyol links hinten gespielt hatte. Die Kritiken für Österreichs Star fielen danach durchwachsen aus, Trainer Carlo Ancelotti verteidigte den Neuzugang aber vehement.

Real könnte sich mit einem Sieg an die Spitze der Tabelle setzen. Dort liegt mit einem Spiel mehr Sturms Europa-League-Gegner Real Sociedad. Auf die Basken wartet am Sonntagabend ein Auswärtsspiel beim regierenden Meister Atletico. Der Titelverteidiger ist punktegleich mit Real, Salzburgs Kontrahent FC Sevilla und Osasuna Vierter.

Quelle: Agenturen