APA - Austria Presse Agentur

Real gewinnt "Clasico" - 3:1-Sieg in Barcelona

24. Okt 2020 · Lesedauer 2 min

Der jüngste "Clasico" zwischen den spanischen Fußball-Giganten FC Barcelona und Real Madrid ist an die Hauptstädter gegangen. Real bezwang den Erzrivalen am Samstag in Barcelona mit 3:1 und setzte sich damit zumindest vorläufig an die Tabellenspitze von La Liga. Nach der 2:3-Blamage am Mittwoch in der Champions League gegen Schachtar Donezk sollte der Sieg den "Königlichen" und Trainer Zinedine Zidane einen Moralschub geben.

Die Gäste gingen schon in der fünften Minute in Führung, nach einem schnell vorgetragenen Angriff schloss Federico Valverde ab. Youngster Ansu Fati gelang jedoch fast im Gegenzug der Ausgleich im menschenleer wirkenden Stadion Camp Nou. Danach verlief die Partie über weite Strecken offen.

Entscheidend griffen nach einer Stunde Schiedsrichter Juan Martinez Munuera und die Video-Assistenten ein. Nach nochmaliger Kontrolle einer strittigen Szene auf dem Monitor neben dem Spielfeld erkannte der Referee ein Textilvergehen von Clement Lenglet und verhängte einen Elfmeter. Real-Kapitän Sergio Ramos, an dessen Trikot Lenglet gezogen hatte, verwandelte in seinem 45. Clasico in der 63. Minute sicher. Luka Modric (90.) sorgte in der Schlussphase mit dem Außenrist für die endgültige Entscheidung.

Für Real war es der 74. Sieg im Aufeinandertreffen der beiden spanischen Topclubs. Das Team von Zidane, der zuvor bereits in der Öffentlichkeit angezählt worden war, liegt nun zwei Punkte vor Real Sociedad und Villarreal in Front. Barcelona ist in der Tabelle nur Zehnter.

Madrids Torhüter Thibaut Courtois zeigte sich erleichtert und zufrieden. "Dieser Sieg gibt uns drei Punkte, aber er gibt uns auch Selbstvertrauen nach einer schwierigen Woche", meinte der Belgier. "Die Leute haben an uns gezweifelt, aber wir haben nie an uns gezweifelt. Wir sind immer hinter dem Trainer gestanden."

Bei Barcelona machte sich Ansu Fati mit seinem Treffer in der 8. Minute laut Medienberichten zum jüngsten Clasico-Torschützen des Vereins. 17 Jahre und 359 Tage ist der Spanier mit guinea-bissauischen Wurzeln alt.

Quelle: Agenturen