APA - Austria Presse Agentur

Rapid und LASK legen Grundstein für Aufstieg

06. Aug 2021 · Lesedauer 3 min

Rapid in der Europa-League und der LASK in der Conference-League legten mit Siegen im Hinspiel den Grundstein für den Aufstieg ins Play-Off.

Rapid-Coach Didi Kühbauer war mit der Leistung seiner Mannschaft beim 3:0-Sieg über Anorthosis Famagusta in der Europa-League-Qualifikation zufrieden: Der Sieg sei "eine gute Basis für das Rückspiel. Wir haben uns aufgrund unserer Leistung in eine gute Position gebracht". Mit viel Kampf und der nötigen Geduld hat der LASK mit dem 1:0-Sieg gegen den FK Vojvodina den Grundstein für den Sprung ins Play-off der Conference-League-Qualifikation gelegt.

LASK-Trainer Dominik Thalhammer bemängelte nach dem Sieg aber die fehlende Durchschlagskraft im letzten Drittel. Er hob positiv hervor, dass seine Mannschaft "defensiv erneut wenig zugelassen" habe. Der Siegtreffer gelang Peter Michorls per Fernschuss. Als Aktivposten tat sich Alexander Schmidt hervor, der bei seinen Abschlüssen aber an Vojvodinas starkem Keeper Nikola Simic scheiterte.

"Vojvodina ist sehr aggressiv aufgetreten und hat immer wieder versucht, unseren Spielfluss zu stören. Da müssen wir im Rückspiel ansetzen und in solchen Situationen die Ruhe bewahren. Dann stehen die Chancen gut", meinte der Mittelstürmer der Athletiker. 

Nur einmal war es für den LASK brenzlig: als Vojvodina-Kapitän Nemanja Covic fast aus dem Stand an die Stange schoss. "Phasenweise hatten wir zu wenig Tempo im Spiel, da ist es Novi Sad gelungen, uns einzulullen. Der Tausend-Gulden-Schuss hat uns dann endgültig wachgerüttelt", urteilte Michorl.

Kühbauer mahnt zur Vorsicht

Rapid hat im Kampf um den Aufstieg ins Play-off der Fußball-Europa-League nach dem deutlichen Sieg alle Trümpfe in der Hand. Auf die leichte Schulter genommen wird die Retourpartie kommenden Donnerstag in Larnaca aber nicht. "Wir dürfen nicht glauben, wir fahren mit Badeschlapfen hin", betonte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer.

Auf Zypern erwarten die Wiener andere Bedingungen als in der Heimat, etwa große Hitze. Auch deshalb tut der Vorsprung gut. "3:0 ist eine gute Basis für das Rückspiel. Wir haben uns aufgrund unserer Leistung in eine gute Position gebracht", war der Burgenländer zufrieden. Das wusste auch 3:0-Torschütze Marco Grüll: "Das 3:0 ist ein ganz gutes Ergebnis, wir haben uns eine super Ausgangsposition geschaffen."

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Marco Grüll bejubelt seinen Treffer zum 3:0 gegen Anorthosis Famagusta.

Die Grün-Weißen zeigten am Donnerstag vor 11.400 Zuschauern im Allianz Stadion eine gute Leistung. Ercan Kara (35.), Taxiarchis Fountas (64.) und Grüll (83.) münzten die Überlegenheit der Hausherren in Tore um. "Man hat gesehen, dass die Spieler sehr fokussiert waren. Den Ausschlag hat gegeben, dass wir viel besser im Spiel waren. Man hat gesehen, dass wir schon in der Meisterschaft stehen, sie nicht", analysierte Kühbauer.

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Über 11.000 Rapid-Fans sorgten im Spiel gegen Famaguste für gute Stimmung.

Nicht ins Gewicht fiel, dass Christoph Knasmüllner einen Elfmeter in der 62. Minute vergab. Dass es zuvor Diskussionen über den Schützen gegeben hatte, war die einzige Sache, die Rapids Coach am Donnerstagabend missfiel. "Sie diskutieren gerne, am Platz sollte aber einer schießen und der hat es gewusst. Das ist das Einzige, was mir nicht gefallen hat", gab Kühbauer Einblick. Der Fehlschuss war der einzige Schwachpunkt von Knasmüllner in der Partie. Der 29-jährige Offensivspieler meisterte sonst seine ungewohnte defensivere Rolle als Ersatz von Dejan Ljubicic oder Dejan Petrovic bravourös.

Quelle: Agenturen / Redaktion / apb